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Philosophie der Kultur- und Wissensformen

Ernst Cassirer neu lesen

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Edited By Tobias Endres, Pellegrino Favuzzi and Timo Klattenhoff

Das Potenzial der Philosophie Ernst Cassirers ist keinesfalls erschöpft, sondern vielmehr in systematischer, transdisziplinärer und gesellschaftlich relevanter Perspektive anschlussfähig, um Fragestellungen der Gegenwartsphilosophie und der Wissenschaften zu begegnen. Die Cassirer-Rezeption befindet sich in dieser Hinsicht an der Schwelle des Eintritts in eine neue Phase, die im Lichte eines ‚Neulesens‘ sowie einer zunehmend globalen Vernetzung betrachtet werden kann. Von der Wissensforschung und Wahrnehmungstheorie über neue Gebiete symbolischer Formung wie Film, Geld und Virtualität bis zum spannungsreichen Verhältnis zwischen Demokratie und Mythos: Die Beiträge des Bandes verstehen sich als Aktualisierung von Cassirers Philosophie der Kultur- und Wissensformen im 21. Jahrhundert.

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Die AutorInnen

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Claudio Bonaldi: Studium der Philosophie an der Universität Mailand (M�A�), Promotion in Vercelli an der Amedeo Avogadro-Universität Ostpiemont über den Begriff des Mythos bei Hans Jonas (2006); Stipendiat der Alexander von Hum- boldt-Stiftung an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einem Forschungs- vorhaben über ‚Ernst Cassirers Metaphysik des Symbolischen‘ (2008–2010); seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionsphilosophie an der Universität Mailand� Zu seinen Publikationen zählen u� a� die Monographien Hans Jonas e il mito (2007) und Hans Jonas (2009) sowie die Aufsätze Cassirer e il ‚luogo‘ della filosofia nel ‚cosmo simbolico‘ (2012) und Simbolo e forma in Ernst Cassirer (2015)� Er arbeitet derzeit an einem Buch über ‚Symbol und Einheit bei Cassirer‘� Tobias Endres: Studium der Philosophie, Psychologie und Neueren deutschen Literaturwissenschaft (M�A�) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, derzeit Doktorand mit einem Promotionsstipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst am Innovationszentrum Wissensforschung der Technischen Universität Berlin und seit 2015 Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin� Seine Forschungsinteressen sind die Wahrnehmungsphilosophie, die Er- kenntnistheorie und die Philosophie des Geistes sowie deren zeichen- und sym- boltheoretischen Grundlagen� In seiner Dissertation strebt er eine umfassende Rekonstruktion der Cassirerschen Wahrnehmungstheorie an, die insbesondere auch auf offene Fragen der gegenwärtigen Wahrnehmungsphilosophie antwortet� Er hat sich aktiv an der Gründung der Cassirer-Arbeitsgruppe beteiligt� Pellegrino Favuzzi: Studium der Philosophie an der Universität Padua an der Scuola Galileiana di Studi Superiori (2004–2009); Promotion in Philosophie...

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