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Audi-Werbung 1909–1965

Eine medienwissenschaftliche Analyse

Marta Potuzniková

Das Buch untersucht die Geschichte eines der großen Automobilhersteller und der traditionsreichen Marke Audi erstmals im Spiegel ihrer Werbung. Die Autorin versteht Audi-Werbung als Kulturgut, das als zeitgeschichtliches Phänomen die Erforschung der Kulturgeschichte ermöglicht. Als Kulturfaktor vermittelt diese außerdem Lebensstile, Ideologien und Trends. Unter Berücksichtigung der konkreten Unternehmens- und Markengeschichte über einen längeren Zeitraum zeigt die Autorin zudem, dass Werbung als Dokument nicht nur des Kultur-, sondern auch des Unternehmens- und Markenwandels betrachtet werden kann.

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Aufbau, Methodik und Forschungsstand

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Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptteile: Einführung in die (Automobil-)Werbung, Methodik und Analy- se. Der erste Teil wird in vier Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel befasst sich mit einigen Grundlagen, die von einer allgemeinen Begri„sklärung, dem Kommunikationsmodell Werbung, über Strategien und Techniken von Werbung und Werbemitteln, bis hin zu Printmedien als Werbeträger sowie den Erkennt- nissen der wissenschaftlichen Betrachtung von Werbekommunikation mit Schwerpunkt Printanzeige und Plakat reichen. Grundlegend für die Arbeit ist das darau„olgende Kapitel über Werbung als Kulturgut und Kulturfaktor; der Fokus liegt dabei auf dem Thema Werbung und Werte. Das dritte Kapitel beinhaltet die Erkenntnisse auf den Forschungsgebieten Werbung und Marke, und der vierte und letzte Abschnitt im ersten Teil fokussiert sich auf die allgemeine historische Entwicklung der Automobilwerbung seit ihren Anfän- gen in Deutschland. Zur Darlegung dieser Grundlagen wird vornehmlich auf Fachliteratur vom Ende des 19. Jahrhunderts und aus dem jeweiligen Betrachtungszeitraum hingewiesen. Als Fachpublikationen über Werbung erschienen z. B. Werke von Rudolf Cronau (1887), Robert Exner (1892), Tony Kellen [1899], Richard Kropeit (1908), Victor Mataja (1910), Rudolf Sey†ert (1914), Theodor König (1924), Edmund Lysinski (1924), Erwin Paneth (1926) und Theodor Geiger (1943). Auch die aktuelle Fachliteratur wird berücksichtigt, um die Erkenntnisse aus heutiger Zeit nicht zu vernachlässigen. Im zweiten Teil, der sich mit der Methodik befasst, werden die Grundlagen der analytischen Vorgehensweise zusammengefasst; die Semiotik erweist sich als überzeugende Methode, um Werbemotive fachübergreifend zu behandeln und zu entschlüsseln (siehe auch Kapitel...

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