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Die Messbarkeit von Gewinnsteuerung mit Hilfe von Periodenabgrenzungen

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Sebastian Keßler

Dieses Buch beschäftigt sich mit Periodenabgrenzungsmodellen (accruals models), die zur Messung von Bilanzpolitik eingesetzt werden. Bestehende Ansätze wie das Jones- oder das McNichols-Modell weisen ein Endogenitätsproblem auf, wonach die erklärenden Variablen mit dem Fehlerterm einer Regressionsschätzung korrelieren. Dieses Problem wird zum Teil durch simultane Kausalität der Rechnungslegung hervorgerufen, die bei doppelter Buchführung durch das Berühren jeder Transaktion von mindestens zwei Konten vorliegt. Der Autor entwickelt zur Berücksichtigung dieses Aspekts ein Mehrgleichungsmodell, das auch Rechnungslegungsidentitäten erfasst. Er zeigt in einer Simulationsstudie für Unternehmen der EU mit Daten von 1995 bis 2011 durch den Modellvergleich, dass Periodenabgrenzungsmodelle nur bedingt zur Messung von Gewinnsteuerung geeignet sind.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit entstand während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Rechnungswesen und Prüfung der Ludwig-Maxi- milians-Universität München und wurde im Mai des Jahres 2015 vom Promoti- onsausschuss der Fakultät für Betriebswirtschaft als Dissertation angenommen. Mein außerordentlicher Dank gebührt Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Ball- wieser, der mir als „Chef“ am Seminar und Doktorvater meiner Dissertation die Möglichkeit sowohl zu einer fachlichen, wie auch persönlichen Weiterent- wicklung gab. Er verstand es mit konstruktiven Anmerkungen und wertvollen Ratschläge wesentlich zum Erfolg dieser Arbeit beizutragen, ohne dabei den Freiraum für eigene Ansätze einzuschränken. Für das mir stets entgegengebrach- te Vertrauen bin ich Ihm sehr dankbar. Auf meine Zeit am Lehrstuhl werde ich immer gerne zurückblicken. Frau Prof. Dr. Deborah Schanz danke ich für die freundliche Übernahme des Korreferats. Wenn der Weg zur Promotion manchmal auch einsam erscheint; man ist an- gesichts der Lehrstuhlkollegen auf dieser langen Strecke nie allein. Dank meiner Weggefährten Roland Paarz, Jörg Wiese, Andreas Hofherr, Annette Witzleben, Anne Kretzschmar, Sebastian Erb, Serpil Caliskan, Martin Puritscher und Tobias Friedrich war der Lehrstuhl mehr als ein Arbeitsplatz. Vielen Dank für Anregun- gen, Fachdiskussion und so manchen Schabernack. Mein Dank gilt auch meinen Freunden, die für einen Ausgleich zum univer- sitären Alltag sorgten. Besonders hervorzuheben sind Michael Ambros, Hans Christian Asemissen, Niklas Hofferbert, Theresa Keller und Christian Piovano für die Durchsicht meiner Arbeit. Mein...

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