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Die Rezeption der Gestaltpsychologie in Robert Musils Frühwerk

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Karen Brüning

Im Mittelpunkt des Buches steht die Analyse der Wechselwirkung zwischen Robert Musils Frühwerk und der Gestaltpsychologie. Der österreichische Schriftsteller gilt als Wanderer zwischen den Welten der Wissenschaft und der Literatur. Er emanzipiert sich von der wissenschaftlichen Psychologie und setzt ihr eine auf psychologischen Erkenntnissen basierende Poetologie entgegen, in der besonders die Erkenntnisse der Gestalttheoretiker literarisch verarbeitet werden. In diesem Prozess, dessen Endpunkt der «Mann ohne Eigenschaften» darstellt, kommt dem Frühwerk eine besondere Bedeutung zu. Karen Brüning zeigt auf, wie Musil hier erstmals literarische Zugänge zu einem eigentlich psychologischen Erkenntnisinteresse erarbeitet: der Definition der Seele.

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Vorwort

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Jeder, der sich der Herausforderung stellt, eine solche Arbeit zu schreiben, wird schnell merken, dass diese Aufgabe fachlicher und persönlicher Unterstützung bedarf. Ich hatte das Glück, in beiden Bereichen eine solche zu erfahren und die Tatsache, dass das Projekt nun als abgeschlossen bezeichnet werden kann, soll als Anlass genommen werden, den Menschen Dank auszusprechen, die mich auf vielfältige Weise unterstützt haben. Hier wäre zunächst mein Doktorvater, Prof. Dr. Christian Dawidowski zu nennen, der die Entstehung der Arbeit mit großem Engagement und fachlichem Rat vorbildlich begleitet und betreut hat. Bedanken möchte ich mich weiterhin bei Michael Woll, der trotz eigener Verpflichtungen das Manuskript gelesen und konstruktiv Kritik geübt hat. Entscheidend ist des Weiteren die Frage, wie sich die Herausforderungen, die eine solche Arbeit stellt, in den Alltag integrieren lassen. Die Dissertation hätte nicht entstehen können, wenn meine Familie diesen Schritt nicht mitge- tragen hätte; ihrer Unterstützung und der festen Überzeugung, dass der Erfolg die Arbeit am Ende rechtfertigen würde, konnte ich mir stets gewiss sein. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass ich die intensive und anstrengende Zeit rück- blickend als Privileg empfinde. Zu guter Letzt gilt mein Dank Chris, meinem Fels in der Brandung, für seine unerschütterliche Ruhe und Zuneigung.

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