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Fragen des Deutschen und Europäischen Insolvenzrechts

10. Kieler Insolvenzsymposium

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Edited By Stefan Smid

Der Band der auf dem X. Kieler Insolvenzrechtlichen Symposium gehaltenen Vorträge deckt das Feld des gesamten Insolvenzrechts ab: Von praktisch höchst bedeutsamen Zuständigkeitsfragen internationalen europäischen Insolvenzrechts bei grenzüberschreitenden Insolvenzen, dem bislang noch nicht ausgeleuchteten Recht der Genussrechte in der Insolvenz über insolvenzstraf- und insolvenzsteuerrechtliche Probleme, das insolvenzrechtliche Vergütungsrecht, das Gegenstand heftiger Diskussionen ist, nur scheinbar ausdiskutierte Fragen der Aus- und Absonderungsrechte bis hin zu Fragen des Verhältnisses von Insolvenzrecht und Gesellschaftsrecht reicht der Bogen der Themen, die verhandelt worden sind.

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Unternehmensrefinanzierung durch Genussrechte – Eigenkapitalähnliche (hybride) Finanzinstrumente und ihre Rolle in der Insolvenz (Dr. Friedrich L. Cranshaw)

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Dr. Friedrich L. Cranshaw* Unternehmensrefinanzierung durch Genussrechte – Eigenkapitalähnliche (hybride) Finanzinstrumente und ihre Rolle in der Insolvenz „Participation rights“ lie between equity and debt. Similar to equity they contribute capital that is subordinated during a company’s financial crisis. The investor however has no rights under company law. The following paper discusses fields of problems of these financial instruments resulting from the insolvency of the company. I. Einleitung 1. Ausgangssituationen der Unternehmensrefinanzierung a) Notwendigkeit der Unternehmensrefinanzierung, Investoren und Intermediäre In der Marktwirtschaft muss ein Unternehmen der Natur der Sache nach stets darauf bedacht sein, die notwendigen Finanzierungsmittel bereitzuhalten, um den Fortgang seiner Geschäfte sicherzustellen; bei Gesellschaften ist diese Aufgabe und Zielsetzung Verfolgung des Gesellschaftszwecks und damit Geschäftsführungs- maßnahme. Die notwendigen Finanzmittel können eigene bereits vorhandene Mittel sein oder die Deckung des Finanzierungsbedarfs kann durch eingeworbene Mittel Dritter erfolgen. Die letztere Form der Unternehmensfinanzierung soll im Folgenden als „Refinanzierung“ bezeichnet werden. Ein Unternehmen, das die Fähigkeit zur Eigenfinanzierung oder zur Refinanzierung durch Dritte auch nur vorübergehend eingebüßt hat, ist insolvenzreif. Unter einem „Unternehmen“ versteht die vorliegende Darstellung den Rechts- träger eines Unternehmens im betriebswirtschaftlichen Sinne, denn nur der Rechtsträger ist Schuldner und insolvenzfähiges Subjekt des Insolvenzverfah- rens. Daher ist unter dem Begriff des Unternehmens sowohl jede Gesellschaft oder jeder Verband im Sinne des Gesellschaftsrechts zu verstehen als auch das * Rechtsanwalt, Dr. iur., vorm. Banksyndikus/Ltr. Recht, Mutterstadt/Mannheim, Centrum für deutsches und europäisches Insolvenzrecht, Kiel. Friedrich L. Cranshaw86 Einzelunternehmen, dort...

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