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«Grauer Kapitalmarkt»

Anlegerschutz durch Strafrecht?

Sigmund P. Martin, Nina Scherer, Diana Hube and Guntram Scheer

Dieser Band enthält den Abschlussbericht eines bei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung am Fachbereich Kriminalpolizei beim Bundeskriminalamt durchgeführten Forschungsprojekts. Er behandelt die Fragestellung, inwieweit der strafrechtliche Anlegerschutz rund 25 Jahre nach der Einführung der speziellen Strafvorschrift des § 264a StGB, mit dem gerade Betrügereien auf dem «Grauen Kapitalmarkt» erfasst werden sollten, in diesem Marktsegment funktioniert. Ebenso untersucht der Band, ob neben öffentlich rechtlichen Regulierungen das Strafrecht – oder möglicherweise auch das Zivilrecht – einen Beitrag zu einem verbesserten Anlegerschutz leisten könnte.

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abbildung: #94561215, photo 5000/ Fotolia.com ISBN 978-3-631-67109-2 (Print) E-ISBN 978-3-653-06409-4 (E-Book) DOI 10.3726/ 978-3-653-06409-4 © Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2016 Alle Rechte vorbehalten. PL Academic Research ist ein Imprint der Peter Lang GmbH. Peter Lang – Frankfurt am Main · Bern · Bruxelles · New York · Oxford · Warszawa · Wien Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Diese Publikation wurde begutachtet. www.peterlang.com VVorwort Der vorliegende Band ist der Abschlussbericht eines bei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Kriminalpolizei beim Bundeskriminalamt, durchgeführten Forschungsprojekts. Das Forschungs- projekt widmet sich der Fragestellung, inwieweit der strafrechtliche Anle- gerschutz rund 25 Jahre nach der Einführung der speziellen Strafvorschrift des § 264a StGB, mit dem gerade Betrügereien auf dem „Grauen Kapital- markt“ erfasst werden sollten, in diesem Marktsegment funktioniert. Die Aktualität der Fragestellung zeigt sich in den Aktivitäten des Gesetzge- bers, der Ende 2011 das „Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagenvermitt- ler- und Vermögensanlagenrechts“, 2013 das „Kapitalanlagegesetzbuch“ und 2015 das „Kleinanlegerschutzgesetz“ verabschiedet hat. Diese Gesetze resultieren aus einer von der Finanzmarktkrise angesto- ßenen Initiative zur Verbesserung des Anlegerschutzes. Kennzeichnend für die verabschiedeten Gesetze ist, dass sie keine Änderung im Strafrecht brachten, sondern den Problemen des Anlegerschutzes auf dem „Grauen Kapitalmarkt“ allein mit öffentlich-rechtlichen Regulierungsmechanismen begegnen. Vor diesem Hintergrund untersucht...

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