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Identitätsbildung und Partizipation im 19. und 20. Jahrhundert

Luxemburg im europäischen Kontext

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Edited By Norbert Franz, Thorsten Fuchshuber, Sonja Kmec, Jean-Paul Lehners and Renée Wagener

Gesellschaften mit starker Einwanderung kennzeichnen vielfältige Formen von Identitätsbildung und das Ringen um politische und zivilgesellschaftliche Partizipation. Dies gilt in besonderer Weise für Luxemburg im 19. und 20. Jahrhundert. Hier entstand in einem Kleinstaat eine der jüngeren Nationen Europas und zugleich eine besonders offene, plurikulturelle Einwanderungsgesellschaft. Ziel dieses Bandes ist es, die Entstehung dieser Mehr-Kulturen-Gesellschaft im europäischen Zusammenhang zu verstehen. Die einzelnen Beiträge analysieren mit Hilfe unterschiedlicher sozial- und kulturwissenschaftlicher Annäherungen exemplarische Konfliktlinien der Identitätsbildung und des Kampfes um Partizipation.

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Vorwort

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Der vorliegende Band präsentiert ausgewählte Ergebnisse zweier Tagungen, die das Projekt „Nationenbildung und Demokratie“ und sein Nachfolgeprojekt „Ge- sellschaftliche Partizipation und Identitätsbildung“ durchgeführt haben. Ziel dieser Tagungen war es, Ursachen, Formen und Grenzen gesellschaftlicher Partizipation in Luxemburg vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die jüngste Vergangenheit hinein im europäischen Zusammenhang zu verstehen. Beide Projekte bemühten sich um einen Austausch verschiedenster sozial- und kulturwissenschaftlicher Wissenschaftsdisziplinen, mit ihren speziellen Fachtraditionen, Fachsprachen und Ansätzen. Das Team der Herausgeberinnen und Herausgeber dankt allen Autorinnen und Autoren dieses Bandes sehr herzlich für ihre Mitwirkung. Der Fonds Na- tional de la Recherche Luxemburg und das Historische Institut der Universität Luxemburg unter der Leitung von Michel Margue finanzierten seine Herstellung. Der Fonds National de la Recherche finanzierte darüber hinaus nicht nur unse- re beiden Forschungsprojekte, sondern übernahm auch weitgehend die Kosten unserer Tagungen. Wir bedanken uns bei den Herausgebern der „Études luxembourgeoises“, die das vorliegende Buch, wie bereits den ersten Sammelband unserer Projekte, in ihre Buchreihe zur Geschichte und Kultur Luxemburgs aufnahmen. Besonders herzlicher Dank gilt dem anonymen Gutachter der Reihe, sowie Michel Pauly und Thomas Kolnberger für ihre konstruktive Kritik. Und für die abschließende Korrektur danken wir Constanze Tyrell und Marie Cécile Charles sehr herzlich. Schließlich danken wir unseren Kolleginnen und Kollegen der interdisziplinären Forschungseinheit IPSE (Identités. Politiques, Sociétés, Espaces) der Universität Luxemburg für ihr wohlwollend kritisches Interesse an unserer Arbeit. Esch an...

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