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Robert Gilbert

Eine zeitgeschichtliche Biografie

Christian Walther

Erstmals wird in dieser Biografie das Leben Robert Gilberts an Hand des Nachlasses und einer Vielzahl weiterer Quellen nachgezeichnet. Sein Werk kennt fast jeder, seine Person fast niemand: Der außergewöhnliche Liedtexter und Lyriker hat mit so gegensätzlichen Komponisten wie Werner Richard Heymann («Das gibt’s nur einmal») und Hanns Eisler («Stempellied») gearbeitet. Im Wiener Exil schrieb er als «Tarner Brother», in Paris befreundete er sich mit Hannah Arendt, in New York kämpfte er ums Überleben. Er wandelte sich vom KPD-Sympathisanten zum Antikommunisten. 1949 kehrte er nach Europa zurück und arbeitete mit Erich Kästner für das Münchner Kabarett Die kleine Freiheit. Es folgte eine Karriere als Übersetzer amerikanischer Musicals wie My Fair Lady.

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VI. Remigration

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223 VI. Remigration Zwischen Europa und Amerika Gilbert ist inzwischen in zwei wichtige amerikanische Berufsverbände auf- genommen worden. Zuerst in die Author’s League, danach in die American Society of Composers, Authors and Publishers. Beides ist gut dokumentiert. Im November 1944 schreibt die Author’s League: “THE AUTHOR’S LEAGUE OF AMERICA, INC THE AUTHOR’S GUILD THE DRAMATIST’S GUILD THE RADIO WRITERS GUILD 6 East 39th Street New York 16, N.Y. 15. Nov. 1944 Dear Mr. Gilbert: Thank you for your application for membership in The Author’s League of Ameri- ca, Inc., for assignment to the Dramatists’ Guild, and also for your check for $8.00, in payment of your first year’s membership dues. I take pleasure in informing you that you have been assigned to associate membership in The Dramatist’s Guild. Under seperate cover, I am sending you a copy of the Minimum Basic Agreement, our standard form of contract with theatrical producers, and also a booklet giving the history of the Guild and its activities. Sincereley, Ann M. Paine Assistant Secretary “503 Acht Dollar lässt sich Gilbert die Mitgliedschaft in dieser 1912 gegründe- ten Autorengewerkschaft kosten, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, für faire Autorenverträge zu kämpfen, das Urheberrecht zu schützen und die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Zu ihren Mitgliedern zählten Wil- liam Faulkner, Pearl S. Buck, Ernest Hemingway, John Hersey, Madeleine L’Engle, David McCullough, Anna Quindlen und Toni Morrison.504 503 RGA 204. 504 S. http://www.facebook.com/pages/Authors-Guild/188465714517764 (27. Juni 2011). 224 Bei der American...

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