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Die Entwicklung der Außenkompetenzen der Europäischen Union im Vergleich der Rechtslagen vor und nach dem Reformvertrag von Lissabon

Unter besonderer Berücksichtigung der impliziten Außenkompetenzen

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Jan Ulrich Heinemann

Die Außenbeziehungen der Europäischen Union sind in den letzten Jahren vor dem Hintergrund wichtiger international verhandelter Abkommen, wie beispielsweise des Handels- und Investitionsabkommens TTIP, des Anti-Produktpiraterie-Abkommens ACTA oder des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine, mehr denn je in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Der Autor untersucht die Entwicklung der Außenkompetenzen der Europäischen Union und setzt sich mit der inhaltlichen Bestimmung und der Gestalt der verschiedenen Außenkompetenzen auseinander. Im Fokus stehen neben den geschriebenen Zuständigkeiten die von der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs geprägten ungeschriebenen Außenkompetenzen. Die Analyse der Rechtsprechung und der Kompetenznormen beleuchtet die Voraussetzungen für den Abschluss völkerrechtlicher Verträge und zeigt den Handlungsrahmen der Europäischen Union in ihren Außenbeziehungen auf.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .....................................................................................................................1 Erster Teil: Vertragsschluss- und Außenkompetenzen der Gemeinschaft und der Union nach dem EG- und dem EU-Vertrag in der Fassung von Nizza (Prä-Lissabon) ..............................3 A) Völkerrechtliche Rechts- und Handlungsfähigkeit der Europäischen Gemeinschaft ................................................................................3 I. Völkerrechtssubjektivität: Grundlagen ...................................................3 II. Völkerrechtssubjektivität der Europäischen Gemeinschaft ...............4 III. Rechtsnatur der Europäischen Gemeinschaft .......................................5 1. Europäische Gemeinschaft als „Staat“ ...........................................6 2. Europäische Gemeinschaft als „Internationale Organisation“ ..... 8 IV. Ergebnis ..........................................................................................................9 B) Außen- und Vertragsschlusskompetenzen der Europäischen Gemeinschaft (= supranationaler Kompetenzbereich) ................................10 I. Bestehen einer Kompetenz – Grundsätze ............................................12 1. Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung (Art. 5 Abs. 1 EG) ..............................................................................13 2. Subsidiaritätsprinzip im engeren Sinne (Art. 5 Abs. 2 EG) .....14 3. Verhältnismäßigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 3 EG) ........................15 4. Geltung der Prinzipien im Bereich der Außenkompetenzen ..... 16 a) Universelle vs. konkrete Außen- bzw. Vertragsschlusskompetenz ....................................................16 b) Ergebnis .....................................................................................17 5. Ermittlung der einschlägigen Rechtsgrundlage ........................18 II. Ausdrückliche Außenkompetenzen ausschließlicher Natur ............20 1. Ausdrückliche Außenkompetenzen .............................................20 2. Ausschließliche EG-Zuständigkeit ...............................................21 3. Art. 133 Abs. 3 EG (Gemeinsame Handelspolitik) ....................22 XIV a) Grundlagen der Handelspolitik ............................................23 b) Regelungsbereich.....................................................................23 aa) Maßnahmen in der Handelspolitik ............................24 bb) Zweck und Anknüpfungspunkt beim Maßnahmenerlass ..........................................................24 cc) Sachlicher Regelungsbereich ......................................25 c) Instrumente der Handelspolitik ...........................................27 aa) Autonome Maßnahmen ...............................................27 bb) Konventionelle Rechtsakte: Verträge und Abkommen ......................................................................... 28 d) Instrumente der Zollpolitik ...................................................29 e) Natur der Außenhandelskompetenz ...................................30 f) Mitgliedstaatliche...

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