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Verfügungsbefugnisse an menschlichen Körpergeweben unter besonderer Berücksichtigung des Transplantationsgesetzes

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Piotr Tyczynski

Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, ob am menschlichen Gewebe Verfügungsbefugnisse bestehen können. Er untersucht, wie der menschliche Körper nebst seiner abgetrennten Substanzen sowie der Leichnam bzw. Leichenteile zivilrechtlich einzuordnen sind. Anhand der Umsetzung des Gewebegesetzes und der sich daraus für das TPG und AMG ergebenden Auswirkungen prüft der Autor, ob hier gesetzliche Regelungen bestehen, die eine Veräußerbarkeit menschlicher Gewebe ermöglichen. Er zeigt auf, dass der Gesetzgeber die Kommerzialisierung und die damit einhergehende Veräußerung menschlicher Körperteile insbesondere wegen der arzneimittelrechtlichen Umsetzung der Geweberichtlinie in unterschiedlichen Situationen ausdrücklich zulässt.

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Inhaltsübersicht

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Literaturverzeichnis ........................................................................................XIX 1. Teil ............................................................................................................................1 A. Die rechtliche Qualifikation des menschlichen Körpers und der vom Körper getrennten Substanzen ....................................................1 I. Die rechtliche Qualifikation des menschlichen Körpers und der davon ungetrennten Substanzen .....................................................2 1. Die rechtliche Möglichkeit einer Trennung von Körper und Person .......................................................................................2 2. Die Theorie der Untrennbarkeit von Körper und Person ...................3 3. Stellungnahme ..............................................................................................5 4. Abschließende Stellungnahme................................................................18 II. Die vom Körper abgetrennten Substanzen .................................................20 1. Die Ausschließlichkeitsthesen ................................................................20 2. Der erweiterte Körperbegriff des BGH .................................................26 3. Die Kombinationsmodelle ........................................................................29 4. Stellungnahme ............................................................................................32 B. Die rechtliche Qualifikation des Leichnams und der vom Leichnam getrennten Leichenteile ....................................................48 I. Die Rechtsnatur des Leichnams ....................................................................49 1. Der persönlichkeitsrechtliche Ansatz ...................................................49 2. Der sachenrechtliche Ansatz ...................................................................50 3. Stellungnahme ............................................................................................51 4. Die Einschränkungen des Sachenrechts und die Bestimmungsbefugnis über den menschlichen Leichnam ...............56 II. Die Verkehrsfähigkeit des Leichnams ..........................................................68 1. Die Theorie von der Verkehrsfähigkeit des Leichnams ....................68 2. Der Leichnam als herrenlose, aneignungsunfähige Sache ...............70 3. Stellungnahme ............................................................................................71 4. Zusammenfassung .....................................................................................78 VIII 2. Teil ..........................................................................................................................79 C. Hinweise aus gesetzlichen Regelungen hinsichtlich möglicher Veräußerungsrechte am menschlichen Gewebe ............................................79 I. Zum Gesetzgebungsverfahren des Gewebegesetzes .................................79 II. Regelungssystematik der Geweberichtlinie ................................................82 1. Die Geweberichtlinie und ihre Durchführungsrichtlinien ...............83 2. Fazit ...............................................................................................................92 III. Das Transplantationsgesetz ............................................................................94 1. Der Anwendungsbereich des Transplantationsgesetzes, § 1 TPG .........................................................................................................94 2. Regelungen zur Postmortalspende ..................................................... 101 3. Voraussetzungen der Entnahme von Organen und Geweben bei lebenden Spendern, §§ 8ff. TPG ................................. 121 4. Gewebeeinrichtungen, Untersuchungslabore, Register ................. 145...

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