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Islamisches Recht in Theorie und Praxis

Neue Ansätze zu aktuellen und klassischen islamischen Rechtsdebatten

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Edited By Mouez Khalfaoui and Bülent Ucar

Spielt das islamische Recht noch eine Rolle im Leben und Denken gegenwärtiger Muslime? Was kann man von der Scharia noch umsetzen? Wie steht die Scharia mit säkularem Recht im Verhältnis? Sind die Maqasid noch anwendbar? Diese Fragen werden von Laien-Muslimen sowie Experten häufig gestellt. Die Beiträge dieses Bandes bieten einen Einblick in die innerislamische Debatte über das islamische Recht und seine Rolle im Leben gegenwärtiger Muslime. Dabei sind mindestens zwei Hauptansätze von besonderer Bedeutung: im ersten Teil werden die Fragen der Entstehung, Definition und Entwicklung des islamischen Rechts debattiert. Der zweite Teil ist dem Thema Maqasid gewidmet. Hierbei werden bedeutende Abschnitte aus arabischen Quellen ins Deutsche übersetzt. Somit wird in diesem Buch eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sowie zwischen Theorie und Praxis geschlagen.

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Inhalt

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Mouez Khalfaoui Einführung ..............................................................................................9 Mouez Khalfaoui Orientalismus und das islamische Recht: Debatten über den Ursprung und das Wesen des islamischen Rechts ...................................17 Bülent Ucar ʾInsidād bāb al-iǧtihād: Einige Notizen zum Verhältnis von ʾiǧtihād und taqlīd ..........................................................................41 Ruggero Vimercati Sanseverino „Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht damit Gott“ – Normativität der prophetischen Tradition und Gnadenerfüllung im sunnitischen Denken der spätformativen Periode .............................57 Mohammed Nekroumi Ansätze hermeneutischen Denkens in Šāṭibīs maqāṣid-Theorie – Grundfragen einer modernen Relektüre ................................................79 Benjamin Jokisch ʾiǧmāʿ und Globalisierung – Praktikabilität und Wandelbarkeit des islamischen Konsensusprinzips in der Gegenwart ..........................105 Ibrahim Salama Moderne Medizinische Beweisführung und ihre Relevanz für die Normenlehre ............................................................................119 ʾAbū ʾIsḥāq ʾIbrāhīm b. Mūsā aš-Šāṭibī Warum Gott die Menschen durch die Offenbarung seiner Weisungen in die Pflicht nimmt nach der Darlegung des ʾAbū ʾIsḥāq ʾIbrāhīm b. Mūsā aš-Šāṭibī (gest. 790 A.H.) in seinen al-Muwāfaqāt, II, 4 übersetzt von Jens Bakker .....................137 Inhalt6 ʿAllāl Al-Fāsī Maqāṣid Ash-Schariʿa al-Islamiyya wa makārimihā, Dar al Gharb al Islami, Auflage 5, S. 62–80, übersetzt von Hala Fouad Sindlinger mit einer Einleitung von Mouez Khalfaoui ..........................................171 Personenverzeichnis .............................................................................199 Zur wissenschaftlichen Umschrift des Arabischen, Türkischen etc. In diesem Buch werden meistens die DMG-Transkriptionsregeln angewandt. Jedoch haben wir bewusst aufgrund der zu verzeichnenden Entwicklungen im deutschsprachigen Raum andere Formen zugelassen. Die im 19. und 20....

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