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Resilienz

Stadt und Region – Reallabore der resilienzorientierten Transformation

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Edited By Ulf Hahne and Harald Kegler

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle methodische und theoretische Grundlagen sowie erste praktische Resultate für die Zukunftsaufgabe urbane Resilienz, die einen immer größeren Stellenwert für die gesellschaftliche Transformation im Anthropozän gewinnt. Resiliente Städte sind die wichtigste Gestaltungsaufgabe der Zukunft. In Reallaboren werden theoretische und praktische Wege der städtischen Resilienz erprobt. Namhafte Forscher und Praktiker vereinen Positionen, die den internationalen Stand und die systemtheoretischen Zusammenhänge ebenso reflektieren wie konkrete Anregungen für eine stadt-regionale Resilienzpolitik. Dabei wird der Bogen von der Schwelle des Übergangs vom Wachstum zur Resilienz bis zu Stadtlaboratorien im neuen Utopia gespannt.

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Teil B: Ein Ansatz der Reallabore

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Marius Albiez, Sarah Meyer-Soylu, Oliver Parodi, Colette Waitz1 Das „Quartier Zukunft – Labor Stadt“: ein reales Reallabor Ein erster Überblick Die nachhaltige Entwicklung unserer Städte zählt zu den drängenden Herausfor- derungen des 21� Jahrhunderts� Das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“2 eröffnet als Stadtforschungs- und -entwicklungsprojekt in und für Karlsruhe ei- nen konzeptionell umrahmten Experimentierraum, in dem potenziell nachhal- tige gesellschaftliche und technische Innovationen aus der Stadtgesellschaft und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam erprobt und erforscht werden�3 Orientiert am integrativen Konzept nachhaltiger Entwicklung4 arbeitet das Pro- jekt transdisziplinär auf die gegenseitige Befruchtung und Kooperation von Wis- senschaft, Politik, Bürgerschaft und Privat wirtschaft hin� Stets mit Blick auf globale Zusammenhänge werden in diesem Verbund nachhaltige Lösungen erprobt, die langfristig in Qualität, Anzahl und Dichte vorbildhaft für andere, insbesondere europäische Städte, sein sollen� Hauptanliegen des grundlegend partizipativ ange- legten Projektes ist die sukzessive Transformation der Karlsruher Oststadt in ein nachhaltiges Stadtquartier� Letztlich geht es um eine dichte Nachhaltigkeit und die Verwurzelung einer gelebten Kultur der Nachhaltigkeit5 im urbanen Raum� Weitere wichtige Charakteristika des Projektes sind: • Nachhaltige Entwicklung im Bestand • Herstellen und Erforschen einer dichten Nachhaltigkeit, und dabei Wechsel- wirkungen, Synergien und Zielkonflikte ausloten • Scientific-public-private-partnerships und Fruchtbarmachen des KIT für Stadt und Region Karlsruhe 1 Herzlichen Dank an Yasmine Kühl für die sensible Textkorrektur� 2 www�quartierzukunft�de� Das Projekt wird im Folgenden sinngleich kurz als „Quartier Zukunft“ bezeichnet� 3 Vgl� Parodi 2011, Parodi...

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