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Reflexivität im tschechisch-deutschen Sprachvergleich

Möglichkeiten und Grenzen einer Prognose

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Roland Wagner

Das Buch stellt einen Versuch dar, die Reflexivität von deutschen Verben ausgehend von den Übersetzungsäquivalenten im Tschechischen zu prognostizieren. Aufgrund der Äquivalenzbeziehung zwischen nicht-reflexiven Verben im Tschechischen und Deutschen und verschiedenen grammatischen Parametern erstellt der Autor Prognosen zur Reflexivität der deutschen Äquivalente zu den reflexiven tschechischen Verben. Dies geschieht ohne Rückgriff auf lexikographische Information. Dabei kristallisieren sich sowohl sprachübergreifend übereinstimmende sowie problematische Bereiche der Reflexivität heraus. Gewissermaßen nebenbei prüft der Autor verschiedene linguistische Theorien auf ihre prognostische Kraft hinsichtlich der Reflexivität.

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Inhaltsverzeichnis

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Danksagung ............................................................................................................11 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen ............................................13 1. Einstieg in die Problematik: Reflexivität und deren Prognose ..17 2. Reflexivität aus Sicht der Valenztheorie ...............................................29 2.1. Grundannahmen der Valenztheorie .........................................................29 2.2. Tesnière und Reflexivität als Diathese ......................................................31 2.2.1. Reflexive Diathese ............................................................................ 31 2.2.2. Rezessive Diathese ............................................................................ 32 2.2.3. Grammatiktheoretische Einordnung der Analyse von Tesnière ...................................................................................... 34 2.3. Reflexivität in der Prager Dependenzsyntax (FGP) ................................36 2.3.1. Klassifizierung der reflexiven Konstruktionen im Tschechischen ................................................................................... 37 2.3.2. Ist das tschechische Reflexivum ein syntaktisches Objekt? ........ 40 2.3.3. Aktantenrahmen und Relationen zwischen reflexiven und nicht- reflexiven Einträgen ............................................................... 45 2.3.4. Differenzierung innerhalb des lexikalischen Reflexivitätstyps ... 49 2.4. Der Beitrag der Zwei- Ebenen-Valenztheorie und daran anschließender Konzeptionen ...................................................................53 2.4.1. Semantische Verbklassen ................................................................. 53 2.4.2. Semantische Rollen und syntaktische Valenzpositionen ............ 57 2.4.3. Semantisch reflexive Verben ........................................................... 58 2.4.4. Exkurs zum dativischen Reflexivum .............................................. 59 2.4.5. Reflexiva ohne Anbindung an Argumentpositionen ................... 60 2.4.6. Semantische Beziehungen im Wortschatz und Dekausativa ...... 61 2.5. Valenzbasierte Klassifizierung von reflexiven Strukturen im Deutschen: die „Standardtheorie“ .............................................................64 2.5.1. Die Typen der Reflexivität nach Helbig und Buscha ................... 64 2.5.2. Operationale Tests zur Abgrenzung der Typen ............................ 66 2.5.3. Grundlage und Interpretation der operationalen Tests............... 68 2.5.4. Referentieller Status des nicht kommutierenden Reflexivums ... 72 82.5.5. Syntaktischer Status des Reflexivums: Bestandteil des Lexems? .................................................................. 75 2.5.6. Erfassung von Valenzalternation .................................................... 77 2.5.7. Die reflexive Wortform im Deutschen .......................................... 80 2.6. Eine alternative Konzeption: Mediale Reflexivität im Deutschen ........82 2.6.1. Zur Begründung der Kategorie „Medium“ ................................... 82 2.6.2. Neuklassifizierung nach Vilmos Ágel ............................................ 84 2.6.3. Einordnung in die Valenztheorie ................................................... 86...

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