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Die Freie Wohlfahrtspflege als politischer Akteur im modernen Sozialstaat

Ein Beitrag zum Wandel der Inkorporierung von Wohlfahrtsverbänden in die staatliche Sozialpolitik

Sebastian Vaske

Das Buch thematisiert die neuen Anforderungen, denen die wechselseitige Interaktion von Wohlfahrtsverbandswesen, Sozialverwaltung und Sozialpolitik(-ern) ausgesetzt ist. Infolge gesellschaftlicher und politischer Veränderungen zeigt sich seit Mitte der 1990er Jahre ein Wandel innerhalb der wohlfahrtsverbandlichen Funktionen. In einer qualitativen Policy-Analyse untersucht der Autor für die Sozialverwaltung und einen Wohlfahrtsverband eines Bundeslandes exemplarisch, wie die beiden sozialen Akteure aktuell miteinander interagieren, wie sich ihr Verhalten in jüngerer Vergangenheit verändert hat und welche (innerverbandlichen) funktionalen Wechselwirkungen dabei entstanden sind. Er kann feststellen, dass die Wohlfahrtsverbände weiterhin als protagonistische Akteure in der sozialpolitischen Interessenvermittlung auftreten und legt ihre Bemühungen dar, der Neuordnung der Beziehung zum Staat Rechnung zu tragen, um auch in Zukunft eine starke sozialpolitische Lobbyarbeit zu praktizieren.

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324 325 326  Gibt es ihrer Meinung nach ritualisierte (auch kontroverse) Einstellungen / Sichtweisen auf den jeweiligen anderen Akteur? Oder sind eher gemeinsame Überzeugungen der Akteure zu beobachten?  Beeinussen andere Akteure diese Interaktion, und wenn ja, wie beeinussen diese die Interaktion?  Haben die Wohlfahrtsverbände, aus ihrer Beobachtung heraus, klassische Gegenspieler im politischen System? Wenn ja, wie sieht die Interaktion mit diesen aus?  Der Einuss von Lobbyisten wird in der Literatur, für alle Politikbereiche im politischen System Deutschland, als steigend beschrieben. Ist die wohlfahrtsverbandliche Interessenvermittlung mit der verbandlichen Lobbyarbeit anderer Politikbereiche gleichzusetzten oder beinhaltet diese Tätigkeit einen Mehrwert / eine Mehrverpichtung? Wenn ja, wie oenbart sich diese r Mehrwert in Ihrem beruichen Kontext?  Können Sie, mit Blick auf verbandliche Interessenvermittlung anderer Politikbereiche, die wohlfahrtsverbandliche Interessenvermittlung hinsichtlich ihres Einusses im „Social- Policy-Prozes s“ bewerten und beurteilen?  Welche Vorteile ergeben sich ihrer Meinung nach durch das wohlfahrtsverbandliche Wirken für den Staat und die Gemeinschaft? Gibt es auch Nachteile? Wie sehen das Ihrer Meinung nach andere Beteiligte in Ihrem beruichen Kontext? 327 328 329 Code Extraktionsinhalte I2: verbandliches Selbstverständnis seit den 1990er Jahre I3: Interessenvermittlung – praktische Tätigkeitsfelder I5: Widersprüche / Konikte der unterschiedlichen Funktionen I7: Akteure im „Social Policy Process“ I8: Interaktion zwischen Staat und Verband I11: Gegenspieler der Wohlfahrtsverbände I12: wohlfahrtsverbandliche Lobbyarbeit I13: Einuss der Wohlfahrtsverbände I14: Vorteile für Staat und Gemeinschaft II1: Wandel der Beziehung zwischen Staat – Verbänden II2: Beispiele für den Wandel II3: Wandlungsmechanismen seit 2006 II4: Korporatismus...

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