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Gewerbe- und Berufsrecht im Spannungsfeld zum Insolvenzverfahren

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Hanno Koerfer

Die Zielsetzung des Insolvenzverfahrens erschöpft sich nicht alleine in der effektiven Befriedigung der Gläubiger. Seine Aufgabe ist ebenso, insolvente Unternehmen zu sanieren und redliche Schuldner von ihren Verbindlichkeiten zu befreien. Um dieser Funktion auch im Gewerberecht Geltung zu verschaffen, hat der Gesetzgeber dem Insolvenzrecht durch Einführung des § 12 GewO Vorrang vor dem Gewerberecht eingeräumt. Anders als bei Gewerbetreibenden führt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei zulassungsbeschränkten Freiberuflern regelmäßig zu einem Widerruf der Berufszulassung. Der Autor untersucht, inwieweit Gewerbe- und Insolvenzrecht durch § 12 GewO harmonisiert wurden und durch welche Maßnahmen die insolvenzrechtlichen Ziele auch bei Freiberuflern umgesetzt werden können.

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Inhaltsübersicht

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Einleitung Das Gewerbe- und Berufsrecht im Konflikt zur Zielsetzung des Insolvenzverfahrens A. Problemstellung ......................................................................................................1 B. Gang der Untersuchung ........................................................................................3 Erster Teil Die Insolvenz des Gewerbetreibenden A. Die Untersagung des Gewerbes aufgrund ungeordneter Vermögensverhältnisse ...............................................................7 B. Gesetzlich angeordneter Vorrang des Insolvenzrechts durch § 12 GewO ..............................................................................................................18 C. Ergebnisse des ersten Teils ...............................................................................112 Zweiter Teil Die Insolvenz des Freiberuflers A. Berufsrechtliche Auswirkungen im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ...........................................................................................117 B. Konflikt zwischen Insolvenzrecht und Berufsrechten ...............................139 C. Fortführung der Praxis durch den Insolvenzverwalter oder einen Vertreter ...........................................................................................141 D. Möglichkeiten zur Fortführung der beruflichen Tätigkeit nach Maßgabe der berufsrechtlichen Bestimmungen ...............................145 E. Ergebnisse des zweiten Teils ............................................................................210 XDritter Teil Anwendbarkeit des § 12 GewO auf die Berufsgruppe der Freiberufler A. Direkte Anwendung ..........................................................................................213 B. Analoge Anwendung ........................................................................................219 C. Ergebnisse des dritten Teils ..............................................................................223 Vierter Teil Verfassungsrechtliche Bewertung der geltenden Rechtslage bei Freiberuflern und Vorschlag zur Harmonisierung von Insolvenz- und Berufsrecht A. Berufsfreiheit Art. 12 Abs. 1 GG .....................................................................225 B. Eigentumsgarantie Art. 14 Abs. 1 GG ............................................................236 C. Allgemeiner Gleichheitssatz Art. 3 Abs. 1 GG .............................................240 D. Konsequenz eines Verstoßes gegen die Grundrechte ................................261 E. Ergebnisse des vierten Teils .............................................................................263 Fünfter Teil Gesamtergebnis A. Bewertung des § 12 GewO ...............................................................................267 B. Plädoyer für eine Änderung der Rechtslage bei Freiberuflern ..................................................................................................268 Literaturverzeichnis .........................................................................................271 Entscheidungsverzeichnis ............................................................................287

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