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Die Unteranknüpfung nach der EuErbVO im Mehrrechtsstaat Spanien

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Karl Felix Oppermann

Die EuErbVO hat das Internationale Privatrecht (IPR) fast aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Bereich des Erbrechts verdrängt. Anknüpfungspunkt ist der gewöhnliche Aufenthalt, abweichend hiervon ist eine Rechtswahl möglich. Der Autor untersucht die Möglichkeiten der Unteranknüpfung im Mehrrechtsstaat Spanien, in welchem mehrere Erbrechte (gemeinspanisches Recht und die sog. Foralrechte) gelten. Denn nach der EuErbVO ist zunächst das Interlokale Erbrecht (ILR) Spaniens entscheidend. Dieses bietet jedoch oft keine Lösung. Subsidiär ist daher auch in der Unteranknüpfung der gewöhnliche Aufenthalt maßgeblich. Eine Rechtswahl eines spanischen Teilrechts ist hingegen nicht möglich. Hat der Erblasser dennoch eine solche «falsche» Rechtswahl getroffen, ist diese wohlwollend auszulegen.

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Vorwort

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Diese Dissertation wurde im Wintersemester 2015/2016 von der juristischen Fakul- tät der Universität Rostock angenommen. Sie beinhaltet im Wesentlichen den Stand der Veröffentlichungen bis Mai 2015. An erster Stelle möchte ich meinen Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Peter Winkler von Mohrenfels, hervorheben, dem wegen seiner überaus hilfreichen, sympathi- schen, engagierten und unkomplizierten Betreuung sowie der zügigen Erstellung des Erstgutachtens mein großer Dank gilt. Die Erstellung des Zweitgutachtens hat freundlicherweise Herr Prof. Dr. Markus Rehberg übernommen. Bei Prof. Dr. Armin Willingmann, Prof. Dr. Maximilian Zimmer, Dr. Carlos Wien- berg und Sven Leipert bedanke ich mich für ihre bahnbrechende Unterstützung in der Anfangsphase, ohne die dieses Dissertationsvorhaben niemals entstanden wäre. Später durfte ich mit Prof. Dr. Albert Font i Segura in Barcelona lange und aufschlussreiche Debatten führen, wofür ich auch ihm zu immensem Dank ver- pflichtet bin. Gleiches gilt für Francisco Fernández Sánchez, LL.M. Die Arbeit entstand vornehmlich in den stilvollen Räumlichkeiten des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, welches – Wasser- und Wasserfolgeschäden zum Trotz – eindrucksvoll bewies, dass auch eine fachfremde Atmosphäre Quelle fruchtbarer Inspiration für die eigene wissenschaftliche Arbeit sein kann. Hierfür bedanke ich mich besonders beim Institutsleiter, Prof. Dr. Franz Walter; des Weite- ren gilt mein Dank – stellvertretend für alle ungenannten Kollegen – Jöran Klatt und Christopher Schmitz sowie Dr. Stine Marg, Katharina Rahlf und Katharina Trittel, die zudem durch ihre aufmerksame sprachliche und orthographische Korrektur maßgeblich zum letzten...

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