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Policy Payoffs in Koalitionsverhandlungen

Eine Analyse ideologischer Distanzen zwischen Wahlprogrammen und Koalitionsverträgen

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Madeline Kaupert

Schon seit der Entdeckung von «Gamsons Law» 1961 konzentriert sich die Koalitionsforschung auf die Verteilung von Ämtern zwischen Regierungsparteien. Dieser Beitrag untersucht die bisher wenig beachtete Verteilung von politischen Inhalten. Die Autorin misst Policy Payoffs als ideologische Distanzen zwischen Wahlprogrammen und Koalitionsverträgen politischer Parteien mithilfe der Textanalysemethode Wordscores. Ihre Analyse zeigt, dass die Verteilung von Policies anderen Regeln folgt als die Verteilung von Portfolios.
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7. Policy Allokation in Österreich

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7.  Policy Allokation in Österreich

Die Tabellen 14 und 15 zeigen die Wordscores Ergebnisse für Österreich. Es wurden die ganzen Texte analysiert, Referenzdokumente sind die Wahlprogramme aus dem Jahr 2002, die Referenzwerte stammen auch hier von Laver und Benoit (2006). Obwohl es sich bei den Nationalratswahlen 2002 um vorgezogene Wahlen handelte, sind die Referenzdokumente von ausreichendem Umfang (SPÖ: 11.800, ÖVP: 26.500; Grüne 6.400; FPÖ: 26.100 Wörter).

Aufgrund des erheblich eingeschränkten Zugangs zu den Dokumenten konnten nur elf Wahlen in die Analyse einbezogen werden. Diese geringe Fallzahl eignet sich zwar nicht für eine statistische Analyse, die Daten könnten aber dennoch mit einem stärker qualitativem Blick betrachtet werden.

Tabelle 14: Wordscores Wirtschaft

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