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Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung

Rechtliche Einordnung und Haftungsverfassung unter Berücksichtigung der englischen LLP

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Isabel Kristin Fischer

Die Autorin setzt sich mit den bislang noch ungeklärten Fragen der praxisrelevanten Haftungskonstellationen des Innen- und Außenverhältnisses der 2013 neu eingeführten Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) auseinander. Den Schwerpunkt des Buches bildet die Untersuchung des Haftungsregimes dieser neuen Rechtsformvariante aus der Perspektive von anwaltlichen Zusammenschlüssen. Darüber hinaus arbeitet die Autorin die in der Praxis bestehenden Haftungsrisiken heraus und zeigt die Möglichkeiten zur Vermeidung einer persönlichen Einstandspflicht auf. Ein Vergleich zur herkömmlichen Partnerschaftsgesellschaft sowie zur englischen LLP stellt die jeweiligen Haftungsverfassungen bewertend gegenüber.
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Kapitel 6: Vergleich der Rechtsformen

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Kapitel 6:  Vergleich der Rechtsformen

A.  PartG versus PartG mbB

I.  Haftungsverfassung

Mit der Einführung der neuen PartG mbB steht den Angehörigen Freier Berufe eine weitere Rechtsformvariante der PartG zur Verfügung. Sowohl die herkömmliche PartG als auch die PartG mbB beruhen auf derselben Grundkonzeption. Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede der beiden Rechtsformvarianten daher gering. Auch die PartG mbB ist als rechtsfähige Personengesellschaft ausgestaltet, die im Rechtsverkehr unter eigenem Namen auftritt. Dass die PartG mbB dabei einen spezifischen Rechtsformzusatz tragen muss, der die Haftungsbeschränkung kenntlich macht, mag zunächst nur als notwendige Konsequenz zur Unterscheidung der Rechtsformvarianten dienen. Doch hinter diesem Rechtsformzusatz verbirgt sich der beträchtliche Wesensunterschied der PartG mbB zur herkömmlichen PartG.

Die PartG mbB beruht im Vergleich zur PartG auf einer Haftungskonzeption, die im deutschen Gesellschaftsrecht ein absolutes Novum darstellt. Das Haftungsregime der PartG mbB ist zweigleisig aufgebaut: Für berufliche Fehler besteht eine umfassende Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen, wohingegen für alle sonstigen Verbindlichkeiten die Partner persönlich neben der Gesellschaft haften müssen.

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