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Studien zur österreichischen Literatur: Von Nestroy bis Ransmayr

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Gabriella Rovagnati

Der Band bietet Studien zu repräsentativen Autoren aus 150 Jahren österreichischer Literaturgeschichte. Er beginnt mit Beiträgen zu Theaterstücken des 1801 in Wien geborenen Dramatikers Johann Nestroy und behandelt u.a. spezifische Probleme der Übertragung der Volksstücke des Österreichers ins Italienische. Enthalten sind auch Studien zu Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Franz Werfel, Elias Canetti, Thomas Bernhard, Franz Innerhofer bis hin zu den frühen Prosawerken Christoph Ransmayrs. Alle Aufsätze sind komparatistisch angelegt und thematisieren unter anderem die Rezeption der behandelten Schriftsteller in Italien. Der Band erörtert darüber hinaus Fragen der Theatergeschichte und enthält unveröffentlichtes Quellenmaterial.
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Mussolinis „reaktionäre und ahistorische Politik“: Stefan Zweig und der italienische Faschismus

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Eine neue Partei wird gebraucht, ein neues Losungswort – „antifaschistisch“, das packt nicht, weil es rein defensiv ist […]

(Stefan Zweig an Romain Rolland, 27. Mai 1939)

Im ersten Kapitel seines Erinnerungsbuches Die Welt von gestern drückt Stefan Zweig seine Liebe zu Italien aus, wo seine Mutter bis zu ihrem neunzehnten Lebensjahr gelebt hatte:

Meine Mutter […] war in Ancona, im südlichen Italien geboren und Italienisch ebenso ihre Kindheitssprache wie Deutsch; […]. Risotto und die damals noch seltenen Artischocken sowie die andern Besonderheiten der südlichen Küche waren mir schon von frühester Jugend an vertraut, und wann immer ich später nach Italien kam, fühlte ich mich von der ersten Stunde zu Hause.1

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