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Zwischen Orten, Zeiten und Kulturen

Zum Transitorischen in der Literatur

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Jolanta Pacyniak and Anna Pastuszka

Im Mittelpunkt des Bandes stehen das vielfältige Konzept des Transitorischen und seine literarischen Ausgestaltungen. Die Beiträge beleuchten den etwas diffusen Begriff des Transitorischen anhand unterschiedlicher literarischer Werke, Motive, Themen und Topoi. Das dargestellte Spektrum der Forschungen reicht von den negativen Erfahrungen des Transits in der Exilliteratur über das Motiv der Reise, das Topos des homo viator, transitorische Orte und Zustände bis zu transitorischen Identitäten. Im Horizont einer «Poetik des Transitorischen» (Rüdiger Görner) entsteht aus fließenden Übergängen und Grenzen ein «Dazwischen». Zu dieser Poetik gehören u.a. die Erkenntnisse der Wandelbarkeit und Prozesshaftigkeit der scheinbar feststehenden Kategorien (Nation, Kultur, Geschlecht, Identität), die veränderte Raumwahrnehmung, die Aufwertung der Bewegung und die Versuche, das (post-)moderne Subjekt zu verorten.
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Maciej Walkowiak - Zu autobiographisch profilierten Hauptdeterminanten des Transitorischen in Stefan Zweigs Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Der ‚homo viator‘ in der mehrdimensionalen Fremde des englischen Exils

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Maciej Walkowiak  (Uniwersytet Adama Mickiewicza Poznań)

Zu autobiographisch profilierten Hauptdeterminanten des Transitorischen in Stefan Zweigs Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Der ‚homo viator‘ in der mehrdimensionalen Fremde des englischen Exils

Tu felix Austria – die jüdisch-österreichische Welt des Kaiserreichs und das Interregnum der Ersten Republik bei Stefan Zweig als Ausgangs- und Kontrapunkt zur Kategorie des Transitorischen in der Exilzeit

Stefan Zweigs Leben und Werk – obwohl schon in vielerlei Hinsicht rezipiert und analysiert – bieten immer noch viele Fragen und Aspekte, die beachtenswert sind – auch im Kontext des Transitorischen. In dieser kurzen Betrachtung können nur ausgewählte, autobiographisch profilierte Hauptdeterminanten diskutiert werden, die in Stefan Zweigs Text Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers erschienen. Es scheint legitim zu sein, zuerst die alten, guten Zeiten des Kaiserreichs kurz zu skizzieren, da sie einen in diesem Kontext aufschlussreichen Ausgangs- und Kontrapunkt zum Transitorischen bei Stefan Zweig bilden.

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