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Zur individuell-subjektiven Prägung der Bedeutung am Beispiel ausgewählter Ess- und Trinkwaren

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Jolanta Mazurkiewicz-Sokolowska

Die Autorin greift die These des Hauptvertreters der Kognitiven Grammatik, Ronald Langackers über «die Bedeutung als Konzeptualisierung» auf. Die empirische Studie zeigt die Vielfalt und Verschiedenheit der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsinhalte, die die ProbandInnen mit alltäglichen Ausdrücken verbinden und bietet einen Einblick in «die mentalen Welten» einzelner Menschen. Die introspektiv-intersubjektive Methode erlaubt es, die Domänen auszusondern, die im Laufe der Konzeptualisierungs- und Bedeutungsbildungsprozesse eröffneten mentalen Räume nachzuvollziehen sowie die repräsentationale und prozessuale Seite der Bedeutung mit zu beleuchten.
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2. Zum Wesen der menschlichen Sprachfähigkeit und Sprache als mentaler Größen

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2.1 Bezug auf die Bedingung der mentalen Realität

Als Hauptbedingung für die Auffassung der Sprachfähigkeit und Sprache als mentaler Größen soll die Erfüllung der Bedingung der mentalen33 Realität gelten. In diesem Sinne ist die Sprachfähigkeit, als Fähigkeit zum sprachlichen Verhalten und Handeln zu verstehen, die auf die neuronale Leistung des Gehirns zurückzuführen ist. Es wird vorgeschlagen, sie als ein dreistufiges Phänomen mit folgenden Bestandteilen aufzufassen:

„i. Sprachkompetenz der jeweiligen Sprache(n), ii. kommunikative Kompetenz bezogen auf die jeweilige(n) Sprache(n), iii. Hirnstrukturen und mentale Prozesse, die in Spracherwerb/-lernen und -verarbeitung engagiert sind“ (Mazurkiewicz-Sokołowska 2012: 147).

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