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Verfügungsbefugnisse an menschlichen Körpergeweben unter besonderer Berücksichtigung des Transplantationsgesetzes

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Piotr Tyczynski

Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, ob am menschlichen Gewebe Verfügungsbefugnisse bestehen können. Er untersucht, wie der menschliche Körper nebst seiner abgetrennten Substanzen sowie der Leichnam bzw. Leichenteile zivilrechtlich einzuordnen sind. Anhand der Umsetzung des Gewebegesetzes und der sich daraus für das TPG und AMG ergebenden Auswirkungen prüft der Autor, ob hier gesetzliche Regelungen bestehen, die eine Veräußerbarkeit menschlicher Gewebe ermöglichen. Er zeigt auf, dass der Gesetzgeber die Kommerzialisierung und die damit einhergehende Veräußerung menschlicher Körperteile insbesondere wegen der arzneimittelrechtlichen Umsetzung der Geweberichtlinie in unterschiedlichen Situationen ausdrücklich zulässt.
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2. Teil

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2.  Teil

C.  Hinweise aus gesetzlichen Regelungen hinsichtlich möglicher Veräußerungsrechte am menschlichen Gewebe

Nachdem es im ersten Teil der Arbeit darum ging, den menschlichen Körper nebst seiner abgetrennten Körpersubstanzen zivilrechtlich einzuordnen, soll nun untersucht werden, ob etwaige gesetzliche Regelungen bestehen, die eine Veräußerbarkeit menschlichen Gewebes ermöglichen. Da der Schwerpunkt der Arbeit sich mit der Frage nach einer etwaigen Veräußerbarkeit menschlicher Gewebe beschäftigt, wird sich die zu erfolgende Untersuchung nachfolgend am Gewebegesetz orientieren. In einem ersten Schritt soll das Gesetzgebungsverfahren zum Gewebegesetz aufgezeigt werden. Nachfolgend wird die rechtliche Regelungssystematik des Gewebegesetzes kritisch hinterfragt. Daraufhin erfolgt eine Darstellung der vom Gesetzgeber vorgenommenen Umsetzung des Gewebegesetzes samt den Auswirkungen auf das Transplantations- und das Arzneimittelgesetz. Hierbei soll untersucht werden, ob nunmehr gesetzliche Regelungen geschaffen wurden, die Veräußerungsrechte am menschlichen Gewebe ermöglichen.

I.  Zum Gesetzgebungsverfahren des Gewebegesetzes

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