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Vom Ich erzählen

Identitätsnarrative in der Literatur des 20. Jahrhunderts

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Heribert Tommek and Christian Steltz

Narrative des Ich und des Selbst sind für die bürgerliche Kultur konstitutiv. Dieser Band beleuchtet, wie das Ich seit Rimbauds Fanal «Je est un autre» destruiert wurde. Nietzsches «Tod Gottes» entthronte das Ich. Ernst Mach erklärte es für «unrettbar», da er es auf seine einzelnen Elemente zurückführte, während Freud das Ich schließlich nach seinen Funktionen im psychischen Apparat zerlegte. Mit der Ich-Auflösung vollzog sich eine fundamentale metaphysische Krise. Die Beiträge zeigen, wie sich diese Auflösung als Katalysator für eine dynamisierte Modernisierung der Künste erwies. Denn paradoxerweise steht die Destruktion des Ich für eine neue, autonome Subjektkonstitution in der Literatur des 20. Jahrhunderts.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Gedruckt mit finanzieller Unterstützung der Universitätsstiftung Regensburg Pro Uni PR.

Umschlagabbildung: © Kniel & Synnatzschke

ISSN 2366-2190 ISBN 978-3-631-66940-2 (Print) E-ISBN 978-3-653-06539-8 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-06539-8

© Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften Frankfurt am Main 2016 Alle Rechte vorbehalten. Peter Lang Edition ist ein Imprint der Peter Lang GmbH.

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