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Fragen des Deutschen und Europäischen Insolvenzrechts

10. Kieler Insolvenzsymposium

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Stefan Smid

Der Band der auf dem X. Kieler Insolvenzrechtlichen Symposium gehaltenen Vorträge deckt das Feld des gesamten Insolvenzrechts ab: Von praktisch höchst bedeutsamen Zuständigkeitsfragen internationalen europäischen Insolvenzrechts bei grenzüberschreitenden Insolvenzen, dem bislang noch nicht ausgeleuchteten Recht der Genussrechte in der Insolvenz über insolvenzstraf- und insolvenzsteuerrechtliche Probleme, das insolvenzrechtliche Vergütungsrecht, das Gegenstand heftiger Diskussionen ist, nur scheinbar ausdiskutierte Fragen der Aus- und Absonderungsrechte bis hin zu Fragen des Verhältnisses von Insolvenzrecht und Gesellschaftsrecht reicht der Bogen der Themen, die verhandelt worden sind.
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Aktuelle Entwicklung des Vergütungsrechts

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The lecture “Current developments in remuneration law“ addresses the current developments regarding the remuneration of insolvency administrators. At the same time, reform proposals from the creditors forum, the Registered Association of Insolvency Administrators in Germany {Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID)}, and the New Association of German Insolvency Administrators {Neuen Insolvenzverwaltervereinigung Deutschlands e.V. (NIVD)} with regard to the German Regulation on Remuneration in Insolvency Proceedings {Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung (InsVV)} are taken into account. In doing so, the speaker addresses, in particular, the implementation of an adjustment of the remuneration rates necessary due to inflation and the creation of new rules to simplify and accelerate proceedings, with the help of which the problems of practical application in legal practice are to be counteracted.

Das Vergütungsrecht ist ein weites Feld. In der Mitte hatten wir früher immer unsere Entscheidung vom BGH, die gut waren, schlecht waren – aber zumindest immer wieder Stoff zur Diskussion gaben. Seit einiger Zeit haben wir den BGH nicht mehr so darin.1 Das Licht des Vergütungsrechts ist aus. Das liegt jetzt nicht daran, dass die Damen und Herrn dort nicht mehr entscheiden wollen, sondern sie können nicht entscheiden, weil ja kein LG so gerne seine Entscheidung nach oben gibt. D. h., richtig neue Entwicklungen haben wir nicht. Wir sollten die Entwicklung aufzeigen und nicht auf Rechtsprechung eingehen, die jetzt schon 1 ½ Jahre alt ist oder nicht. Was machen wir denn eigentlich. Wenn der BGH jetzt nichts vorgibt, kann man sich selber etwas...

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