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Zwischen Krieg und Hoffnung

Internierung der 2. polnischen Infanterieschützen-Division in der Schweiz 1940–45

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Miroslaw Matyja

Der Autor beschreibt Entstehung, Kampf und Internierung der 2. polnischen Infanterieschützen-Division und untersucht die völkerrechtlichen Grundlagen der Internierung. Historiker führen eine lebhafte Diskussion über die Rolle der polnischen Streitkräfte in Westeuropa im Zweiten Weltkrieg und nach dem Krieg. Bis dato behandelten sie jedoch die 2. polnische Infanterieschützen-Division, ihre Aktivität in der Schweiz sowie das Schicksal der internierten Soldaten und Offiziere nach dem Krieg nur marginal. Der Autor geht dieser eher untypischen Geschichte der militärischen Einheit im Vergleich zu anderen Einheiten der polnischen Streitkräfte im Westen nach.
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4. Geheime Evakuierung, Repatriierung, weiteres Schicksal der internierten Polen

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4.1 Geheime Evakuierung

4.1.1 Vorbereitung der geheimen Evakuierung

Die polnische Exilregierung, die von London aus handelte, rechnete in der Anfangsphase der Internierung der 2. Infanterieschützen-Division in der Schweiz damit, dass die Internierten zeitnah nach Großbritannien evakuiert und in die Polnischen Streitkräfte im Westen (Polskie Siły Zbrojne na Zachodzie, PSZ) eingegliedert werden können. Allerdings erwies sich erst 1943 eine Möglichkeit der Evakuierung. Der Befehlshaber der 2. Infanterieschützen-Division bot damals der polnischen Exilregierung in London an, diplomatische Maßnahmen zur Evakuierung der ganzen Division einzuleiten. Er befürchtete jedoch, dass die schweizerischen Behörden nicht zulassen würden, dass die ganze Division die Schweiz verlässt und dass sie somit eine Evakuierung entweder aufhalten oder wesentlich erschweren würden. Für solch einen Fall wurde die Möglichkeit der Evakuierung eines Drittels des Bestandes der 2. Infanterieschützen-Division einkalkuliert.

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