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Entscheidungsunterstützung für ein operatives Supply Chain Risikomanagement

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Claudia Breuer

Risiken können nicht komplett vermieden werden. Aufgrund der schnellen Veränderungen im Wirtschaftsumfeld und der zunehmenden Vernetzung von Unternehmen in Supply Chains nimmt das Risikopotential für Unternehmen vielmehr noch zu. Indem Unternehmen jedoch die richtigen Maßnahmen parat haben, können sie schnell und effektiv auf Risikosituationen reagieren. Daher hat die Autorin ein interaktives Instrument zur Entscheidungsunterstützung in Risikosituationen entwickelt. Dieses zielt auf die Bewältigung von Risikoauswirkungen in Logistikknoten. Im Vordergrund stehen die den Warenfluss betreffenden Prozesse. Über Simulationen werden Prozesskennzahlen ermittelt und bewertet. Basierend auf den Ergebnissen sind Handlungsempfehlungen formuliert, die über das Instrument zur Verfügung stehen.
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Durch die Simulation können unterschiedliche zukünftige Entwicklungen dargestellt werden. Ziel ist es, die durch die Simulation erzielten Ergebnisse zur Unterstützung von Entscheidungen in der Gegenwart heranzuziehen. In diesem Kapitel werden dazu die in den Simulationsläufen ermittelten Daten entsprechend der Zielsetzung analysiert und bewertet.

Einerseits sind dabei die Auswirkungen von Risikoereignissen zu betrachten, andererseits sind die Handlungsmaßnahmen und -strategien hinsichtlich ihrer Wirkungsweise in verschiedenen Situationen zu bewerten. Für die Bewertungen werden Kennzahlen herangezogen und definiert. Diese sind bereits in Kapitel 4.1 aufgeführt und werden in diesem Kapitel spezifiziert. Die Spezifizierung der Kennzahlen und die Darstellung der Vorgehensweise erfolgen in Kapitel 5.1. Kapitel 5.2 befasst sich mit den Ergebnissen, welche aus der Evaluation der Risikoauswirkungen resultieren. Ziel dabei ist die Bewertung der gesamten Risikoauswirkung und verschiedener Einflussfaktoren hinsichtlich ihres Beitrags auf die Risikoauswirkung. Inhalt von Kapitel 5.3 sind die Bestimmung der situationsspezifischen Handlungsbedarfe, die Wirkungen der Handlungsmaßnahmen und die Zusammenführung der Situationsbedarfe und Maßnahmenwirkungen zur Ableitung von situationsgerechten Handlungsempfehlungen. Weiterhin sind alternative Handlungsstrategien zu formulieren und zu evaluieren. Diese sind Gegenstand von Kapitel 5.4. Zu jedem Kapitel wird auf Basis der erzielten Ergebnisse exemplarisch ein interaktiver Entscheidungsbaum dargestellt. Die Zusammenführung der Erkenntnisse erfolgt in Kapitel 5.5.

5.1 Definition der Kennzahlen und Vorgehen der Evaluation

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