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Sozialbewusstsein

Ursprung, Exegese und die Beziehung zum theoretischen Bewusstsein

Sander Wilkens

Sander Wilkens widmet sich in umfassender Weise dem Sozialbewusstsein, welches die Neuzeit charakterisiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen sich zwei Richtungen diametral gegenüber: der Behaviorismus, der es in seiner Eigenständigkeit leugnet, und das gemeinschaftliche Bewusstsein in der Soziologie. Zentrale Themen des Buches sind u. a. die neuzeitliche Klausel der Vereinzelung als fehlbare Abstraktion; instantane, nicht nur reflexive oder kommunikationsbedingte Teilhabe der Vorstellungen und Gedanken; konzentriertes Bewusstsein als realer Fokus/Herd; die Umkehrbarkeit der Perspektive; das gemeinschaftliche Bewusstsein als Sozialbewusstsein.
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Nachwort

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Der Band enthält – zum Zeichen der Evidenz und, wie sie dem Geist weder fehlt noch fehlen darf, einer echten Zeugenschaft in der (durchwegs gelassenen, jedoch unvermeidlichen) Polemik dieser Welt und ihrer konträren Auffassungen – zwei bereits publizierte Beiträge im zweiten Teil, stets in dem Bestreben, die Theorie des Bewusstseins zu erweitern beziehungsweise auf die angemessenen Füße zu stellen, ohne jedoch den steten, nachprüfbaren Zusammenhang mit der Schulphilosophie preiszugeben. Die freilich, seit gut hundert Jahren, nicht mehr nur die klassische Philosophie umgrenzt. Beide Beiträge wurde an dieser Stelle leicht ergänzt.

Der Beitrag „Nation in der Nation: Über Befangenheiten, Glücksentwürfe, und das Joch der Neuzeit“ ist erschienen in: Ästhetik & Kommunikation Heft 134/37 Jg. (2006), S. 93–110. Das abschließende Gedicht blieb, weil es immerhin eine Lebensbeschäftigung verkörpert.

Der Beitrag „Stadtansichten oder Faces of a Town: Über das Politikum der Innerlichkeit und ihre Bezeihung auf die Grund- und Menschenrechte“ ist erschienen in: Ästhetik und Kommunikation H. 125 (2004), S. 139–149.

Der dritte und abschließende Beitrag „Parallelismus und Gemeinschaft. Leibniz-Wolff, der Widerspruch und die Polarität“ ist an und für sich Lehrstoff mit historischer Anbindung und soll an dieser Stelle den häufiger berührten geschichtlichen Hintergrund in (i) direkter Opposition zum Widerspruch und (ii) ohne Ausgang von der kategorialen Abbildung bei Kant beleuchten, (die der Negation in Verbindung mit dem polaren Gegensatz keine Beachtung schenkt und die Antinomie, Kandidat sui...

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