Show Less
Restricted access

Inter- und transkulturelles Lernen im Englischunterricht der Sekundarstufe II

Das didaktische Modell der Transnational Cultural Studies in Theorie und Unterrichtspraxis

Series:

Philipp Siepmann

Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Debatte um eine transkulturelle Öffnung der englischen Kultur- und Literaturdidaktik. Es sucht dazu den Dialog mit den American Studies. Ähnlich wie in der Fachdidaktik hat sich hier mit dem transnational turn eine Revision der kulturtheoretischen Grundlagen vollzogen. Die Transnational Studies untersuchen Amerika im globalen Zeitalter verstärkt hinsichtlich seiner transnationalen und transkulturellen Verbindungen. Basierend auf den Schlüsselkonzepten des Forschungsprogramms der Transnational American Studies sowie auf Ansätzen der Cultural Studies im Englischunterricht entwickelt der Autor ein didaktisches Modell zur Gestaltung inter- und transkultureller Lernprozesse der Sekundarstufe II (Transnational Cultural Studies).
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort und Danksagung

Extract



Zu der vorliegenden Dissertationsschrift wurde ich nicht nur durch die spannenden Fragen, mit der sich die englische Fachdidaktik und die American Studies derzeit im Hinblick auf die kulturellen Implikationen von Globalisierung befassen, motiviert. Ebenso war es die alltägliche Erfahrung dieser Entwicklungen, sei sie medial vermittelt oder unmittelbar in der vielstimmigen städtischen Umgebung des Ruhrgebiets, die mich von der Relevanz dieser fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Auseinandersetung überzeugte. Seit der Verteidigung dieser Arbeit Ende 2014 hat der öffentliche und mediale Diskurs über Deutschland als Einwanderungsland bzw. Aufnahmeland für Flüchtlinge insbesondere aus dem Bürgerkrieg in Syrien eine ungeahnte Dynamik angenommen. Erhielten Fragen zum kulturellen Selbstverständnis Deutschlands zuvor nur wenig Beachtung, so sind sie derzeit – zur Drucklegung dieser Arbeit Anfang 2016 – allgegenwärtig. Die Debatte erfährt zugleich eine starke Zuspitzung zwischen rechtsextremen und radikalliberalen Positionen. Auch der schulische Alltag verändert sich gegenwärtig stark. Die Integration von SeiteneinsteigerInnen wird zu einer zentralen Aufgabe von Schule, die damit einen wesentlichen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die deutsche Gesellschaft insgesamt leistet. Gerade deshalb muss eine Debatte über die theoretischen Grundlagen kulturdidaktischer Modelle wie auch über unterrichtspraktische Zugänge zu diesen geführt werden. Diese Arbeit soll dazu einen Beitrag leisten. Um die jüngeren Entwicklungen in Deutschland, aber auch ähnliche in den Vereinigten Staaten, angemessen zu berücksichtigen, wurden in die Druckfassung dieser Dissertation konkrete Beispiele aus den Jahren 2014 und 2015 eingepflegt, die sich in die vorgeschlagenen Unterrichtskonzepte einbinden lassen.

Während...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.