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Die «Ilias» und Argos

Ein Beitrag zur homerischen Frage

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Oliver Wehr

Oliver Wehr stellt in seinem Buch die These auf, dass die Ilias in der Gestalt, wie wir sie kennen, für einen Vortrag im Umfeld von Argos konzipiert ist. Beweise findet er im Epos selbst. In der Ilias tritt Diomedes wie ein Doppelgänger des Achilleus auf. Kaum hat dieser sich im Zorn zurückgezogen, springt Diomedes als Ersatz ein. Die prominente Rolle, die der Held aus Argos damit übernimmt, war in der epischen Tradition nicht für ihn vorgesehen. Sie konterkariert zudem die Mēnis-Handlung, indem der Rückzug des Achilleus lange ohne Folgen bleibt. Die Aristie des Diomedes erweist sich als das Kernstück einer umfangreichen Überarbeitung der Ilias, die offenbar dem Ziel dient, den Helden der Argiver aufzuwerten.
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Vorwort

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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die leicht überarbeitete Fassung meiner Heidelberger Dissertationsschrift, die im Wintersemester 2013/14 von der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg – seinerzeit noch unter dem Titel „Homer und die Argivischen Tyrannen. Zur Entstehung der Ilias“ – angenommen wurde. Mein Dank gilt an erster Stelle meinem Erstgutachter Herrn Prof. William D. Furley, PhD, der die Arbeit von Anfang an mit freundlichem Zuspruch gefördert und stets mit großem Interesse und Sachverstand begleitet hat. Herrn Prof. Dr. Jonas Grethlein danke ich für die Übernahme des Zweitgutachtens und weitere wertvolle Anregungen. Beiden Gutachtern rechne ich es hoch an, dass sie bereit waren, sich auf kontroverse Thesen einzulassen, auch wenn sie meine Auffassung nicht in allen Punkten teilen. Danken möchte ich ferner auch Herrn Prof. Dr. Michael von Albrecht für die Aufnahme meiner Arbeit in seine Reihe „Studien zur Klassischen Philologie“. Dr. Mirco Hüneburg, Matthias Voigt und Sebastian Zerhoch leisteten Hilfe bei der Korrektur des Manuskripts. Sollten noch Fehler oder Irrtümer im Text verblieben sein, ist dies selbstverständlich dem Verfasser anzulasten. Schließlich danke ich meiner Frau Sonja, die mich während der Entstehung dieser Arbeit aufgemuntert und ertragen hat, und meinen Eltern Angelika und Bernward, die mir durch ihre finanzielle Unterstützung das Studium ermöglicht haben.

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