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Ästhetik des Schwingens

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Peter Zajac

Das Thema der Monographie sind nichtlineare Prozesse, Oszillationen, Resonanzen, Pulsierungen und Schwingungen in Literatur und Kultur, die Edmund Burke als sublim und Immanuel Kant als erhaben bezeichnet haben und für die Walter Benjamin den Begriff der Jetztzeit, Theodor W. Adorno der apparition und Karl Heinz Bohrer den der Plötzlichkeit verwenden. Es handelt sich dabei oft um latente Prozesse, wie sie Hans Ulrich Gumbrecht beschrieb, da diese die allerfeinsten Differenzen reflektieren. Diese unmerklichen Bewegungen und Nuancen sind spezifisch für jene Impulse, welche das epiphane Wesen der Ästhetik des Schwingens verkörpern. In literarischen Ereignissen handelt es sich um synoptische Prozesse und Interferenzen. Von ihnen führt der Weg zum zeitgenössischen Begriff des Erhabenen und zur Ästhetik des Schwingens bzw. zur interferentiellen Ästhetik, die zu Schlüsselbegriffen dieser Publikation wurden.
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Peter Zajac ist emeritierter Professor für Bohemistik und Slowakistik am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und Senior Fellow am Institut für slowakische Literatur der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (SAV).

Er verfasste die literaturtheoretischen Schriften Tvorivosť literatúry (Kreativität der Literatur, 1990), Pulzovanie literatúry (Das Pulsieren der Literatur, 1993) und Auf den Taubenfüßchen der Literatur (1996). Zur bildenden Kunst publizierte er die Monographie Marian Meško (2005) und gemeinsam mit Barbara Bodorová den Band Obrazy Oskára Čepana (Die Bilder Oskár Čepans, 2006) sowie die Gespräche mit dem Maler Rudolf Fila Maľovanie / Milovanie (Malen / Lieben, 2011).

Aktuelle Fragen von Kultur und Gesellschaft reflektierte Peter Zajac in den Essaybüchern Sen o krajine (Traum von einem Land,1996), Krajina bez sna (Land ohne Traum, 2004) und als Mitautor (mit Fedor Gál) in den Bänden 1+1 (1 + 1, 2004), Dvadsaťpäť (Fünfundzwanzig, 2014) und 2014 (2015).

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