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Geschäftsprozessorientiertes Risikomanagement in komplexen Systemen der maritimen Containerlogistik

Eine integrative, systemtheoretische Betrachtung

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Ephraim Robbe

Das Buch thematisiert das geschäftsprozessorientierte Risikomanagement, das als spezielle Gestaltungsvariante der operativen Komponente eines betriebswirtschaftlichen Risikomanagementsystems betrachtet werden kann. In seiner integrativen und systemtheoretischen Betrachtung richtet der Autor die Aufmerksamkeit auf Unsicherheiten in komplexen Geschäftsprozesssystemen der maritimen Containerlogistik. Der entwickelte Gestaltungsansatz ist ein branchenspezifischer Bezugsrahmen für die Entwicklung unternehmensspezifischer Risikomanagementsysteme.
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7. Thesenartige Zusammenfassung

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–Das Gestaltungsobjekt der vorliegenden Arbeit ist ein integratives Managementsystem, das auf ein geschäftsprozessorientiertes Risikomanagement – als Erkenntnisobjekt – in der maritimen Containerlogistik – als Erfahrungsobjekt – ausgerichtet ist. Risiko-, Geschäftsprozess- und – als Integrationsbasis – Wissensmanagement werden als Subsysteme auf der konzeptionellen Ebene und der methodisch-instrumentellen Ebene gekoppelt, um effektivitäts- und effizienzbezogene Synergiepotenziale zu realisieren. Vorgehensmodelle, Methoden und Instrumente bilden das integrative Managementsystem auf der operativen Managementebene ab. Für alle Phasen des Risikomanagementprozesses – Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -überwachung – werden Gestaltungsimplikationen abgeleitet und Gestaltungsvarianten skizziert. Der entwickelte Gestaltungsansatz basiert primär auf einer systemtheoretischen Betrachtung, die durch Konzepte der allgemeinen Systemtheorie, der Kybernetik und der systemorientierten Managementlehre geprägt ist. In diesem Kontext werden Linienreedereien – auf unterschiedlichen Abstraktions- und Aggregationsebenen – als zielorientierte, offene, dynamische, komplexe, adaptive, soziotechnische, risikoexponierte Geschäftsprozesssysteme betrachtet. Die Risikoexposition des Geschäftsprozesssystems wird durch die Klasse des operationellen Risikos, das – abstrakt – definiert wird als das Informationsdefizit über die Erreichung von Geschäftsprozesszielen, abgebildet. Das Systemdenken und systemtheoretische Konzepte – z. B. Emergenz, funktionale Relationen unterschiedlicher Natur, Systemhierarchien, Rückkopplungseffekte, evolutionäre Adaptivität, Steuerung und Regelung als Mechanismen zur Lenkung komplexer Systeme, Varietätsgestaltung auf Basis des Gesetzes der erforderlichen Varietät und funktionale Periodizitäten im Kontext zeitabhängiger Komplexität – sind für eine geschäftsprozessorientierte Betrachtung des Managements operationeller Risiken in der maritimen Containerlogistik besonders geeignet. Aus dem konstruierten theoretischen Bezugsrahmen lassen sich zahlreiche relevante Gestaltungsimplikationen ableiten und in einer holistischen Betrachtung vereinen.

–Ein zentraler Aspekt des Systemdenkens ist das Denken in dynamischen Prozessen....

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