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Gewalt im Namen Gottes

Die Verantwortung der Religionen für Krieg und Frieden – 16. Ökumenische Sommerakademie Kremsmünster 2014

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Severin J. Lederhilger

Der Islamische Staat in Syrien und im Irak, die Massaker von Boko Haram in Nigeria – immer neue religiös motivierte Terrorakte rufen weltweite Betroffenheit hervor, auch unter gläubigen Menschen. Weder Bibel noch Koran rechtfertigen einfach jegliche Gewalttat oder Krieg im Namen Gottes, wenn man sich mit Sprache und Sinn dieser Texte kritisch auseinandersetzt. Der Tagungsband der 16. Ökumenischen Sommerakademie Kremsmünster 2014 dokumentiert Vorträge mit unterschiedlichem konfessionellen, religiösen und weltanschaulichen Hintergrund. Sie alle beschäftigen sich mit der Thematik religiös motivierter Gewalt aus der Perspektive der Philosophie, der Praktischen Theologie und Religionspädagogik, der Religions-, Bibel- und Islamwissenschaft. Zu Wort kommen auch Repräsentanten der Friedensarbeit im Militär, in christlichen Vereinigungen und in der kirchlichen Pastoral.
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Religionen und Gewalt

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Einige Überlegungen aus römisch-katholischer Perspektive

Der Anschlag auf das „World Trade Center“ am 11. September 2001 in New York stellte eine Zäsur dar, hat Menschen wachgerüttelt: „Religion is back in the ring“ – kommentierte Nicholas Wolterstorff von der Yale Universität diese Schreckenstat am Beginn des dritten Jahrtausends. Andererseits scheint diese religiös motivierte Gewalttat ein Anstoß zu sein, Religionen den Rücken zu kehren: Der neue Atheismus gewinnt neuerdings an Boden.

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