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Die Wörterbücher des Deutschen: Entwicklungen und neue Perspektiven

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Edited By José-Antonio Calañas Continente and Ferran Robles i Sabater

Der Band präsentiert fünfzehn Beiträge, die Einblick in die lexikographische Arbeit bieten. Wörterbücher als Nachschlagewerke und strukturierte Wissensbestände dienen seit Jahrhunderten als Hilfsmittel. In der heutigen Gesellschaft verändert sich die Rolle von Wörterbüchern, um den neuen Erfordernissen gerecht zu werden: Neben Fachwissen und Fremdsprachenkenntnissen wird es in Zukunft immer stärker auch auf den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Wissensmanagement, Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz ankommen. In einzelnen Beiträgen werden die neuesten Entwicklungen zur Konzeption von Wörterbüchern, zum Aufbau und Wesen von idiomatischen Wörterbüchern sowie zu Wörterbuchgebrauch und Fachlexikographie präsentiert.
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Interaktion und Modalität: die spanischen Phraseologismen mit dem Verb decir und ihre Behandlung in den Wörterbüchern für deutschsprachige Benutzer

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Abstract – This paper analyses the characteristics of modal idioms formed with the verb decir (such as ya me dirás tú or a mí que no me digan) with the aim of reaching some conclusions about how they are dealt with in bilingual dictionaries, and more specifically in reference works targeted towards German-speaking users. Broadly speaking it can be concluded that the vast majority of Spanish-German bilingual dictionaries present the modal idioms formed with the verb decir in a manner that is far from satisfactory.

Zusammenfassung – In diesem Beitrag werden mit dem Verb decir gebildete modale Phraseologismen der spanischen Sprache aus der Sicht der lexikographischen Pragmatik und unter besonderer Berücksichtigung ihrer polyphonen Bedeutung untersucht. So werden u. a. Kriterien aufgezeigt, die bei der Erstellung des Diccionario español-alemán de locuciones del español de España Anwendung finden. Zentrale These ist dabei, dass die mit dem Verb decir gebildeten Wendungen eine interaktive Motivation aufweisen, obwohl sich ihre synchrone Bedeutung hauptsächlich durch ihre modale Funktion und ihre Polyphonie auszeichnet, und zwar unabhängig von ihrer möglichen Verwendung in Dialogen.

1.Einleitung

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