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KATHARINAfeier

Kritisch-theologisch-feministisch- Eine Nachlese

Series:

Anna Steinpatz, Silvia Arzt and Dominik Elmer

Der vorliegende Sammelband ist eine Zusammenstellung nahezu aller Vorträge, die im Rahmen der KATHARINAfeier an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg seit Beginn der Veranstaltung gehalten wurden. Die Vorträge stammen aus unterschiedlichen theologischen und philosophischen Disziplinen, sind jedoch alle verbunden durch einen kritisch-feministischen Ansatz. Zusätzlich zu dieser Zusammenschau enthält das Buch einen Artikel über die Entstehungsgeschichte der KATHARINAfeier sowie über die in den letzten Jahren verstärkte Verbindung mit unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungen.
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Sichtbar, hörbar, spürbar. Künstlerische Beiträge zur Katharinafeier 2007–2013

1. Genese

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Zwanzig Jahre nach der ersten Katharinafeier an der Universität Salzburg wurde im Jahr 2010 anlässlich des Jubiläums eine Performance-Arbeit in Auftrag gegeben. „UM_WEGE zu FINDEN“ war Impuls dafür, von nun an jährlich künstlerische Beiträge als ein Element der Veranstaltung aufzunehmen. Nicht zuletzt mag auch die sich wandelnde Struktur innerhalb des Vorbereitungsteams Ausschlag dafür gewesen sein, den Künsten und Kunstschaffenden (mit dem Fokus auf Frauen) ein Forum zu bieten und den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen theologischem Denken und ästhetischer Reflexion zu fördern. In einem nunmehr interdisziplinären Team, dessen Mitglieder auch aus dem künstlerischen Bereich stammen, reifte die Idee heran, jedes Jahr eine Künstlerin einzuladen, ein bestehendes Projekt oder ein neues Werk in den Kontext der Katharinafeier zu stellen und dieses im Rahmen eines Künstlerinnengesprächs dem Publikum näher zu bringen. Dabei steht weder die direkte Widerspiegelung des Themas im Modus des Ästhetischen im Sinne einer ‚Verzweckung‘ noch die unterhaltende Auflockerung der Veranstaltung im Sinne einer ‚Behübschung‘ der akademischen Feierstunde im Vordergrund. Vielmehr soll die Katharinafeier – selbst Ort des kritisch-offenen Geistes und widerständigen Handelns – Begegnungsraum sein, in welchem durch die Konfrontation mit Kunst eine lebendige Spannung erzeugt wird, die wiederum Nährboden für das Denken sein kann.

Im Rückblick lässt sich eine erste ‚vorsichtige‘ Begegnung mit Kunst im Kontext der Katharinafeier bereits im Jahr 2007, also drei Jahre vor der in Auftrag gegebenen Performance ansetzen....

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