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Hugo von Hofmannsthals «Elektra»

Eine quellenbasierte Neuinterpretation

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Dorothée Treiber

In ihrem Buch setzt sich Dorothée Treiber kritisch mit der weitverbreiteten These auseinander, Hugo von Hofmannsthals Elektra leide an einer klinischen Hysterie. Der Autorin zufolge hält diese Behauptung einer eingehenden Analyse der Quellenlage nicht stand. Dagegen wird deutlich, daß Wien zur Jahrhundertwende von zwei spektakulären Kindesmißhandlungsskandalen erschüttert wurde. Daß diese auch in Hofmannsthals Theaterstück Spuren hinterlassen haben, soll hier gezeigt werden. Darüber hinaus wird deutlich, daß sich seine Bearbeitung nahtlos in die Tradition der Elektratragödien einfügt und Freuds Hysteriekonzeption alles andere als Vorbildcharakter hatte. Untersucht wird auch der Einfluss der Tagespresse sowie der Schriften Tardieus über Kindesmißhandlung und Mißbrauch.
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Literatur

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Johann Christoph Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. (4 Bd.e 1793–1801) Bd. 2. Leipzig 1796

Aischylos, Die Orestie. (Dtsch. Übers.: Emil Staiger. Mit einem Nachwort des Übers.). Stuttgart 1987

Aischylos, Aeschyli septem quae supersunt tragoedias. (Hrsg. Denys Page). Oxford 19854 (11972)

Richard Alewyn, Über Hugo von Hofmannsthal, Göttingen 19602 (11958)

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