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Mädchenfreundschaften unter dem Einfluss von Social Media

Eine soziolinguistische Untersuchung

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Martin Voigt

Das Buch beschreibt die Emotionalisierung und Standardisierung online inszenierter Mädchenfreundschaften, die Kennzeichen einer neuen Jugendkultur darstellen. Mädchen sind die aktivste Nutzergruppe der neuen Medien und sie inszenieren sich für ihre schulische Jahrgangsstufe. Sätze wie Ich liebe dich scheinen auf den virtuellen Bühnen zu einem belanglosen Gruß zu werden. Die tägliche Gefühlskommunikation und die einseitige Orientierung an Gleichaltrigen formen Freundschaften und beeinflussen die Identitätsentwicklung. Ein süßes Aussehen, Beliebtheit in der Klasse und die «allerbeste Freundin» gehören für den Typus Schulmädchen zum Selbstbild. Die engen Grenzen des sozial Akzeptierten lassen auf allen linguistischen Ebenen serielle Muster dieses Typus entstehen.
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Teil Vier – Feldforschung im Bereich der Schulmädchen-Varietät

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Teil Vier –Feldforschung im Bereich der Schulmädchen-Varietät

Die Bedeutung der neuen Schulmädchen-Varietät im aktuellen Sprachwandel wird erst ersichtlich, wenn die bisherige Analyse anhand verschiedener Korpora in einen größeren Zusammenhang gestellt wird. Die Untersuchungen der Basisanalyse liefern die Ansatzpunkte für folgende Fragestellungen:

Sind die für den regionalen fs-location-Korpus beschriebenen Muster der Schulmädchen-Varietät in anderen SON gleichermaßen verbreitet?

Welchen Ursprung hat die Schulmädchen-Varietät und wie entwickelte sie sich?

Welche Einflüsse auf andere Interaktionsbereiche der Mädchen sind auszumachen und beeinflusst die Schulmädchen-Varietät gleich alte Jungen?

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