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Apologien Russlands

Ein russisch-deutsches Presse-Projekt (1820–1840) und dessen Gestalter Fedor I. Tjutčev und Friedrich L. Lindner

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Svetlana Kirschbaum

Ende der 1820er Jahre erschienen in einem der bedeutendsten Presseorgane Europas, der Augsburger Allgemeinen Zeitung, zahlreiche russlandkritische Artikel. Als Gegenreaktion engagierte die russische Gesandtschaft in München den renommierten Publizisten Friedrich L. Lindner, um das außenpolitische Ansehen Russlands wiederherzustellen. Die Autorin rekonstruiert den Verlauf dieser prorussischen Presse-Aktivitäten im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Unter Heranziehung von bislang unveröffentlichtem Archivmaterial wird untersucht, welche Rolle hierbei der bedeutende russische Dichter und Publizist Fedor Tjutˇcev, ein Mitarbeiter der Gesandtschaft, spielte. Im Mittelpunkt der Studie stehen die russlandapologetischen Konzepte Lindners und Tjutčevs, die aufgrund dieser Zusammenarbeit entstanden sind.
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7. Anhang

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Nikolaus, das ist der Volksbesieger.

Des Türkenvolks Besieger, der bist Du;

Dir unterliegt der moslemit’sche Tiger,

Ihn jage seiner alten Wüste zu.

Was unter ihm die Christen schon ertragen,

Das litten keine Menschen jemals noch,

Doch weg mit Klagen!

Die Schwerter schlagen,

Zerschmettern das mohametan’sche Joch.

Ein Cherub mit dem heil’gen Flammenschwerte,

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