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Gallienus

2., unveränderte Auflage

Michael Geiger

Gallienus herrschte auf dem Gipfel der «Krise des 3. Jahrhunderts». Eine Gesamtdarstellung aller Aspekte seiner Herrschaft stellt ein Desiderat der Forschung dar. Der Autor versucht dies unter Auswertung v. a. literarischer, numismatischer und epigraphischer Quellen. Zu umstrittenen chronologischen Fragen wird Stellung genommen. Unter Gallienus kam es zu wichtigen Weichenstellungen im militärisch-administrativen Bereich sowie auf dem Gebiet der Herrschaftsdarstellung. Dieser Kaiser ließ viele originelle Münztypen prägen und glich sich dabei verschiedenen Gottheiten an. Das Christentum erfuhr unter Gallienus erstmals offizielle Anerkennung. Somit hatte Gallienus an einem wichtigen Punkt der Römischen Geschichte eine Verbindungsfunktion inne.
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9 Die Augusta Salonina

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Iulia Cornelia Salonina erscheint in den literarischen Quellen bei Porphyrios, Aurelius Victor, Pseudo-Aurelius Victor, in der Historia Augusta, beim Anonymus post Dionem sowie bei Johannes Zonaras.1616

Aurelius Victor kritisiert, dass Gallienus

… popinas ganeasque obiens lenonum ac vinariorum amicitiis haerebat, expositus Saloninae coniugi atque amori flagitioso filiae Attali Germanorum regis, Pipae nomine.1617

Ähnliches schreibt Pseudo-Aurelius Victor:

Gallienus … amori diverso paelicum deditus, Saloninae coniugis et concubinae … .1618

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