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Die Konzernmutter als Mitarbeitgeberin im französischen Recht

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Marie-Theres Boetzkes

Beginnend mit dem Jungheinrich Urteil 2011 ergingen in Frankreich eine Reihe bedeutsamer Gerichtsentscheidungen im Konzernarbeitsrecht. Konkret geht es darin um die Theorie des Mitarbeitgebers, wonach jemand unter bestimmten Voraussetzungen juristisch als Mitarbeitgeber qualifiziert werden kann, auch wenn er keine arbeitsvertragliche Partei ist. In der Folge wird er wie ein vertraglicher Arbeitgeber behandelt und muss vor allem wie ein vertraglicher Arbeitgeber haften. Dieses Buch befasst sich damit, worum es in der Theorie des Mitarbeitgebers im französischen Recht genau geht, weshalb sie entwickelt wurde und welche Konsequenzen sie für Konzerne haben kann. Es untersucht mögliche Schwachstellen und überprüft, welche rechtlichen Alternativen es zur Theorie des Mitarbeitgebers gibt.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2014 von der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München als Dissertation angenommen. Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur wurden bis Mai 2014 berücksichtigt.

Danken möchte ich zunächst meinem Doktorvater Herrn Professor Dr. Abbo Junker, der den Anreiz zu dem Dissertationsvorhaben gegeben hat. Die idealen Forschungsbedingungen am ZAAR und die zügige Erstellung der Gutachten durch Professor Junker und Professor Dr. Volker Rieble ermöglichten einen reibungslosen und schnellen Abschluss des Vorhabens. Dafür bin ich zu großem Dank verpflichtet.

Einen maßgeblichen, wenn nicht sogar ausschlaggebenden, Anteil am Gelingen dieser Arbeit hat aus inhaltlicher Sicht Frau Bénédicte Querenet-Hahn, Rechtsanwältin in der Kanzlei Grützmacher, Gravert und Viegener, Paris, Frankreich. Selbst Expertin in der Thematik „co-employeur“, interessierte sie sich von Beginn an sehr für das Forschungsvorhaben. Sie ermöglichte zwei Forschungsaufenthalte in ihrer Kanzlei und stellte den Kontakt zu Pierre Bailly her, Richter am Kassationshof. Durch zahlreiche Aufsatzhinweise und Diskussionen mit ihr trug sie zur tiefen Durchdringung des Themas bei.

Auch eben genanntem Richter Pierre Bailly, der die Rechtsprechung zum „co-emploi“ maßgeblich entwickelt und geprägt hat, gebührt mein ganz besonderer Dank. Er stellte sich bereits nach meiner ersten Anfrage für ein Interview zur Verfügung und lud mich dazu in den französischen Kassationshof in Paris ein.

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