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Deutsche Romantik

Transformationen und Transgressionen

Series:

Katerina Karakassi, Stefan Lindinger and Mark Michalski

Dieser Band vereinigt Beiträge zur Deutschen Romantik, zu ihren vielfältigen Transformationen und transgressiven Adaptionen. Auf der einen Seite werden einzelne Aspekte der Philosophie und der Literatur der Früh- und Spätromantik beleuchtet, auf der anderen Seite wird anhand von Fallstudien der andauernden Wirkkraft der Romantik im 20. Jahrhundert bis heute nachgespürt. Dabei kommen auch einige bisher weniger beachtete deutsch-griechische Interaktionen im Rahmen der romantischen Bewegung zur Sprache. Unter anderem werden Werke von Schleiermacher, den Brüdern Schlegel, Novalis, Varnhagen, Brentano, Eichendorff, Uhland, Goethe, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann, Klingemann, Heine, Broch, Krausser, Seiler, Solomos, Kavafis und Marschner behandelt.
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Notizen zur Rezeption der deutschen Romantik in griechischen Zeitschriften des 19. Jahrhunderts. Der Fall Heine

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One important aspect of romanticism consists in the idealization of art and in the glorification of the artist, closely connected to the category of the ‘genius’. This article is an attempt to characterize the profile of the romantic artist, as exemplified by the enthusiastic reception of Heinrich Heine in Greek 19th Century journals and newspapers.

Bei der kritischen Betrachtung der Hommage an den deutschen Dichter, die in den ersten fünf Heften der Zeitschrift Chrysallis2 (1863) aus der Feder von Irineos Asopios zu finden ist, stellen sich u.a. die Fragen, ob und inwiefern die Präsentation Heines ein heroisches und ideales Vorbild zur Nachahmung zu formieren sucht, inwiefern die inszenierte Persona Heines in Asopios’ Texten dem Vorbild des romantischen genialen Subjekts entspricht, und schließlich: aus welchem Grund und mit welchem Ziel Heine als eine widersprüchliche künstlerische Persönlichkeit dem griechischen Publikum idealisiert dargestellt wird. Zur Untersuchung der genannten Fragen sind vor allem eine kurze Darstellung des problematischen Begriffs „Genie“ sowie eine Vorstellung der griechischen Zeitschriften der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wichtig. Die ausschlaggebende Bedeutung der Zeitschriften besteht darin, dass sie originale oder übersetzte literarische Texte politischen oder philosophischen Inhalts aus der europäischen Presse veröffentlichen und gleichzeitig die kulturellen Beziehungen manifestieren und zu dem Transfer des Kulturgutes zwischen Griechenland und Deutschland beitragen. Schließlich werden Beispiele aus Asopios’ Studie über Heine in der Zeitschrift Chrysallis aufgeführt. ← 221 | 222 →

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