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Akademische Personalentwicklung

Wie der Wissenschaftsbetrieb Potentiale und Kompetenzen des Personals strategisch entwickelt

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Edited By Ingelore Welpe and Gaby Lenz

Die akademische Personalentwicklung muss strategisch konzipiert sein, um die Personalpraxis an Hochschulen zukunftsfähig, effektiv, divers und fair zu gestalten und um Exzellenz des Personals in Lehre und Forschung zu erreichen. Konzeptionelle und praxisbezogene Beiträge zeigen den Stand der Diskussion zur akademischen Personalentwicklung.
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Jutta Dalhoff - Geschlechtergerechte universitäre Personalstruktur und akademische Personalentwicklung im wissenschaftspolitischen Diskurs

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Jutta Dalhoff

Geschlechtergerechte universitäre Personalstruktur und akademische Personalentwicklung im wissenschaftspolitischen Diskurs

1 Abstract

In recent years, career advancement in German academia is perceived as increasingly problematic. Competitiveness is affected by this development, but most of all careers and vita of concerned scientists become insecure and unpredictable, mainly caused by the specific academia personnel structure.

2 Fragestellung/ Zielsetzung

Die Karrieremöglichkeiten an deutschen Hochschulen werden in den letzten Jahren zunehmend als problematisch wahrgenommen, die Wettbewerbsfähigkeit leidet unter dieser Entwicklung, vor allem ist die Situation aber für die betroffenen Wissenschaftler_innen von erheblicher Unsicherheit und Unplanbarkeit ihrer Karriere- und damit auch ihrer Lebenswege geprägt. Die Ursachen der mangelnden Attraktivität für Wissenschaftler_innen liegen in der spezifischen Personalstruktur vor allem der Universitäten begründet. Der Wissenschaftsrat (WR) hat in seinen Empfehlungen 2014 konstatiert, dass die Anzahl der befristeten Qualifikationsstellen aufgrund der zunehmenden Drittmittelfinanzierung und projektförmigen Forschung erheblich angestiegen ist, während die Zahl der Stellen für Wissenschaftler_innen nach der Promotion sowie die Anzahl der Professuren stagnieren. Während der letzten Dekade haben sich auf diese Art und Weise die Chancen auf eine unbefristete Position im Wissenschaftsbetrieb deutlich verschlechtert (vgl. WR 2014, S. 7). Im Vergleich zu Wissenschaftssystemen anderer Länder eröffnen sich die Perspektiven für eine wissenschaftliche Laufbahn in Deutschland sehr spät, das durchschnittliche Erstberufungsalter liegt laut dem Bundesbericht wissenschaftlicher Nachwuchs (vgl. BUWIN 2013, S. 178) bei...

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