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SAID – Ein Leben in der Fremde

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Arianna Di Bella

Diese Arbeit untersucht die Leitmotive des literarischen Schaffens SAIDs – Politik, Liebe, Religion – und zwar sowohl in den lyrischen Texten als auch in den Prosaschriften. Der aus dem Iran stammende Autor betrachtet die deutsche Sprache als das ihm angemessene Mittel, sein freies Leben in Deutschland und seine Liebe zu diesem Land auszudrücken. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, hat er sich eine besondere Stellung innerhalb der Migrantenliteratur gesichert. In den Blick genommen wird auch der Zusammenhang zwischen den Themen der Texte und SAIDs Laufbahn.
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Kapitel II: Das Prosaschaffen

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Kapitel II. Das Prosaschaffen

II.1 Die Politik als Hauptfigur. Der lange Arm der Mullahs: Notizen aus meinem Exil und Es war einmal eine Blume

Wie intensiv die Bindung des Autors zu seinem Vaterland Iran sein muss, das er nur unter Schmerzen und in völliger Resignation verlassen hat, lässt sich deutlich an vielen seiner politischen Texte ablesen, von denen hier Der lange Arm der Mullahs: Notizen aus meinem Exil und Es war einmal eine Blume näher betrachtet werden sollen.

Innerhalb der breiten Reihe von Texten, die SAID verfasst, um die von seinem Volk erlittene Diktatur offen anzuklagen, habe ich diese zwei zeitlich sehr nahen Werke ausgewählt, weil sie – jedes in seiner eigenen Art und Weise – am besten geeignet scheinen, die Stellungnahme des Autors gegenüber den politischen Ereignissen im Iran zu zeigen, die ihn ins Exil geführt haben.

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