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Motivieren und Motivation im Deutschen als Fremdsprache

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Lutz Götze, Pakini Akkramas, Gabriele Pommerin-Götze and Salifou Traoré

Das Buch vereint die Beiträge der 2013 von der Deutschabteilung der Ramkhamhaeng-Universität Bangkok organisierten Konferenz zum Thema Motivieren und Motivation im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Die Motivation im Fremdsprachenunterricht ist ein komplexes, multifaktorielles Phänomen, dessen Gelingen vor allem einen Lernenden und seine Bereitschaft zum Lernen voraussetzt. Demgegenüber können sich die Lehrenden lediglich um die Gestaltung einer lernbegünstigenden Umgebung bemühen. Dieser und ähnlichen Fragestellungen widmen sich die Autoren in diesem Band. Im Fokus der Betrachtung steht der fremdsprachliche Deutschunterricht in Südostasien.
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Vom Klassenzimmer in die Chefetage: Ein Bewerbungstraining für vietnamesische Studierende: Stefanie Vautek, M.A

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Eine Form von Motivation im Deutschstudium stellt die Aussicht auf eine Tätigkeit dar, bei der erlernte Inhalte und erworbene Kenntnisse auch angewendet werden können. Insofern spielt es eine wichtige Rolle, Studierenden der deutschen Sprache neben der Vermittlung der entsprechenden Fähigkeiten auch berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Dabei sollen künftigen Absolventen nicht nur Möglichkeiten zur Erlangung erster berufspraktischer Erfahrungen vermittelt werden, sondern sie sollen auch befähigt sein, fremdsprachlichen und interkulturellen Anforderungen in der Arbeitswelt angemessen zu begegnen. Meistens ist die Zeit im Unterricht zu knapp, um den Studierenden gezielt Informationen zu beruflichen Perspektiven aufzuzeigen und auf den künftigen Arbeitsalltag vorzubereiten. Der Beitrag beschreibt ein Bewerbungstraining als ersten Schritt in diese Richtung.

An der Hanoi Universität werden seit 2010 jährlich Studierende des 2. Studienjahres im Rahmen eines sogenannten Berufsprojektes mit Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengebracht. Beginnend mit einer ersten Kontaktaufnahme zu in Hanoi ansässigen Unternehmen und Organisationen aus besagten Ländern sollten die Studierenden in Gruppen zunächst eine umfassende Recherche zum jeweiligen Unternehmen durchführen als auch ein ein ca. halbstündiges Interview mit der Person vorbereiten, die dieses Unternehmen repräsentiert.

Beteiligt waren die Botschaften der drei Länder, der DAAD, das Goethe-Institut, die ZfA, die GIZ, die Friedrich-Ebert-Stiftung sowie weitere, hauptsächlich im wirtschaftlichen Bereich angesiedelte, Firmen. Dabei sollten die Studierenden auch eruieren, ob sich in den genannten Institutionen Möglichkeiten zur Absolvierung von Praktika oder gar weiter-reichende Perspektiven ergaben. In der...

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