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Stimmrechte im Insolvenzverfahren

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Rebecca Wolff

Die Stimmrechte gemäß § 77 InsO sind Ausdruck und Mittel der Gläubigerautonomie, welche das Insolvenzverfahren maßgeblich prägt. Um die bestmögliche Befriedigung der Gläubigerinteressen zu gewährleisten, gilt im Verfahren jedoch ebenfalls der Beschleunigungsgrundsatz, da verfahrenslenkende Entscheidungen zum Wohle aller Beteiligten rasch getroffen werden müssen. Die gleichzeitige Umsetzung von Gläubigerautonomie und Beschleunigungsgrundsatz ist nicht immer möglich, so dass es häufig eines Ausgleiches zwischen den widerstreitenden Interessen bedarf. Dies gilt insbesondere bei der Auslegung des § 77 Abs. 2 S. 1 InsO. Die Arbeit setzt sich mit den Grundlagen und der Bedeutung der Stimmrechte, welche bisher in der Literatur wenig Beachtung fanden, umfassend auseinander.
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Literaturverzeichnis

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Adam, Roman F.: Insolvenzrecht und Grundgesetz, DZWIR 2009, S. 441–450.

Ahrens, Martin: Gläubiger- und Schuldnerautonomie im Insolvenzverfahren. In: Autonomie – Prozessrecht. Deutsch – ungarisches Kolloquium. Annales Universitatis Scientiarum Budapestinensis De Rolando Eötvös Nominate. Sectio Iuridica. Tomus LII, Budapest 2011, S. 121–132.

Alexy, Robert: Theorie der Grundrechte, 5. Auflage, Frankfurt am Main 2006.

Akrill, John L.: Aristoteles, Eine Einführung in sein Philosophieren, Berlin 1985.

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