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Kulturmanöver

Das k.u.k. Kriegspressequartier und die Mobilisierung von Wort und Bild

Series:

Sema Colpan, Amália Kerekes, Siegfried Mattl and Magdolna Orosz

Der Band befasst sich mit dem k. u. k. Kriegspressequartier (KPQ), das von seiner Entstehung und Komplexität her unter den kriegsführenden Ländern des Ersten Weltkriegs einzigartig war. Die Aufsätze widmen sich zum einen jenen Maßnahmen, die das KPQ anordnete, leitete und kontrollierte. Dazu gehörten die Kriegsberichterstattung in journalistischen Frontberichten und fotografischen Dokumentationen, die Verarbeitung des Krieges mittels Malerei oder das Festhalten des Kriegsgeschehens mit der Filmkamera. Zum anderen bewerten die Autoren die Propagandamaßnahmen innerhalb eines breiteren Bezugsrahmens, und zwar mit Blick auf die alternativen Spielräume, die die zentralisierte Verwaltung gestattete. Als Vergleichsebenen werden außerhalb des Wirkungsbereichs des KPQ liegende Tendenzen des Kulturbetriebs herangezogen.
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Schauspielersoldaten, Gefangenenprimadonnen. Front- und Kriegsgefangenentheater im Ersten Weltkrieg

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| 209 →

Mirella Csiszár / Marianna Sipőcz

Schauspielersoldaten, GefangenenprimadonnenFront- und Kriegsgefangenentheaterim Ersten Weltkrieg

In den Sammlungen des Ungarischen Theatermuseums und -Instituts sind zahlreiche Materialien zur Schauspielkunst im Ersten Weltkrieg aufbewahrt, darunter Theaterzeitungen, die in der Kriegsgefangenschaft veröffentlicht wurden, Erinnerungen der Kriegsgefangenen, Fotografien von Kriegsgefangenentheatern, handgemalte Theaterzettel sowie ein Album zum Ersten Ungarischen Fronttheater mit Fotografien, Theaterprogrammen und Briefen. Diese reiche und spezielle Dokumentation des Fronttheaters und der Kriegsgefangenentheater bzw. der Kriegstheaterpropaganda und der karitativen Tätigkeit des Hinterlandes wurde 2005 im Rahmen der Sonderausstellung Schauspielersoldaten, Gefangenenprimadonnen im Budapester Bajor-Gizi-Schauspielmuseum präsentiert, ergänzt mit Materialien der Theatersammlung der Széchényi Nationalbibliothek und des Heeresgeschichtlichen Instituts und Museums. Im Folgenden wird aufgrund der Quellen diese sonderbare, nur für kurze Zeit existierende Schauspielform vorgestellt, die mehr als bloßes Vergnügen war.

Das Erste Ungarische Fronttheater

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