Show Less
Restricted access

Innerer Dialog und Textproduktion

Ein Beitrag zur Überwindung von Schreibhemmungen Studierender beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten

Emma Huber

Wie kann der innere Dialog Studierende bei der Textproduktion für ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten unterstützen und ihnen dabei helfen, Schreibhemmungen zu überwinden? Dazu vergleicht die Autorin entsprechende Beiträge aus Psychologie, Sprachwissenschaft, Pädagogik, Tiefenpsychologie und Existenzanalyse. So gelangt sie zu einem neuen Verständnis von Schreiben als Ausdruck des inneren Dialogs der Person. Eine Erprobung dialogischen Schreibens in der Praxis ergibt, dass Studierende diese Art von Schreiben als hilfreich einschätzen. Im letzten Teil des Werkes erörtert die Autorin Vorschläge zu einer verstärkten Schreibförderung in Schule und Hochschule sowie den Beitrag der Psychotherapie zum Gelingen eines Schreibprojekts.
Show Summary Details
Restricted access

Einleitung

Extract



In diesem Kapitel werden die Problemstellung, d.h. das zentrale Thema, Definitionen wichtiger Begriffe, Art, Aufbau und Gestaltung dieses Werkes sowie dessen Bedeutung für die Umsetzung in der Praxis erörtert.

Das zentrale Thema dieses Werkes ist der innere Dialog der Person zusammen mit der Frage, wie ein solcher Dialog die Textproduktion Studierender beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten unterstützen und ihnen dabei helfen kann, Schreibhemmungen vorzubeugen bzw. sie zu überwinden.

Dafür werden im ersten Abschnitt intersubjektive Voraussetzungen für den Dialog, der Zusammenhang zwischen Denken, Sprechen, Schreiben und Sprache mitsamt deren dialogischer Funktion sowie das Verfassen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten und schließlich das Phänomen Schreibhemmungen beleuchtet. Die Geschichte des Schreibens und das Schreiben in der Schule werden auf dialogische Aspekte hin untersucht. Hierauf werden in einem zweiten Abschnitt relevante Grundlagen aus existenzanalytischer Theorie erörtert.

Diese Theorie werde ich anschließend ein Stück weit ergänzen, indem ich erläutere, wie – ausgehend vom Begriff „Person“ als dem in einem Menschen Sprechenden (vgl. A. LÄNGLE 1993b, 137) – ein „innerer Dialog“ z.B. mit einem „inneren Gegenüber“ (LÄNGLE 2003, 3) auch das Schreiben eines Textes anregen und steuern kann.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.