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Innerer Dialog und Textproduktion

Ein Beitrag zur Überwindung von Schreibhemmungen Studierender beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten

Emma Huber

Wie kann der innere Dialog Studierende bei der Textproduktion für ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten unterstützen und ihnen dabei helfen, Schreibhemmungen zu überwinden? Dazu vergleicht die Autorin entsprechende Beiträge aus Psychologie, Sprachwissenschaft, Pädagogik, Tiefenpsychologie und Existenzanalyse. So gelangt sie zu einem neuen Verständnis von Schreiben als Ausdruck des inneren Dialogs der Person. Eine Erprobung dialogischen Schreibens in der Praxis ergibt, dass Studierende diese Art von Schreiben als hilfreich einschätzen. Im letzten Teil des Werkes erörtert die Autorin Vorschläge zu einer verstärkten Schreibförderung in Schule und Hochschule sowie den Beitrag der Psychotherapie zum Gelingen eines Schreibprojekts.
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Die Geschichte dieses Werkes ist eine Geschichte des Dialogs, des äußeren ebenso wie des inneren. Ein äußerer Dialog mit einer Freundin brachte mich vor vielen Jahren erstmals mit dem Thema in Berührung. Später führte ich solche Dialoge auch mit anderen Personen, die Schwierigkeiten beim Verfassen ihrer Abschlussarbeiten hatten und mit wieder anderen, die jene bei der Lösung ihrer Probleme unterstützten. Während des Schreibens meiner eigenen Texte sammelte ich darüber hinaus auch Erfahrungen mit dem inneren Dialog – sowohl mit mir selbst als auch mit anderen realen bzw. virtuellen Personen.

Am Anfang stand also der äußere Dialog. Während des Verfassens bzw. Schreibens dieses Werkes hatte ich viele gute Gespräche und Begegnungen. Zu seinem Thema kam ich mit Kolleginnen und Kollegen bzw. Kommilitoninnen und Kommilitonen, Angehörigen, Freundinnen und Freunden, Lehrenden und Betreuenden und auch mit Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch. Davon profitierte der innere Dialog beim Schreiben dieses Werkes, wenn dabei – abwechselnd zu einem virtuellen Gegenüber – auch reale, aktuell abwesende Personen vor meinem inneren Auge auftauchten.

Der Text dazu entstand allerdings nicht in einem einzigen Durchgang. Erst allmählich wuchs er zu seiner vorliegenden Gestalt heran, entsprechend der zunehmenden Auseinandersetzung mit Anderem/n, der stetigen Erweiterung meines Wissensstandes, meiner Erkenntnisse und deren Weiterentwicklung im schriftlichen Ausformulieren. Je tiefer ich in mein Thema eintauchte, desto mehr fand ich an informativen Textstellen dazu in der Literatur. Manchmal fand ich auch etwas, das ich gar nicht...

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