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Das Museum als Kompensation?

Eine Ausstellungsanalyse des Bachhauses in Eisenach

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Patricia Kemmer

Die Kompensationstheorie nach Hermann Lübbe und Odo Marquard beeinflusste den Museumsdiskurs nachhaltig und stellt eine zunächst nachvollziehbare Erklärung für den seit den 1980er Jahren diagnostizierten Museumsboom dar. Auf welchen Gedankengängen die Kompensationstheorie beruht, wird in einer analytischen Wiedergabe wichtiger Schriften der Theoretiker nachvollziehbar. Als Kernanliegen wird eine Fallstudie durchgeführt, die nach konkret sichtbaren Spuren der Kompensation im Museum fragt und das Konzept der Kompensationstheorie mit Rückgriff auf Aleida Assmanns Gedächtnistheorie in den Kontext der Erinnerungskultur einordnet. Dabei wird sich zeigen, dass ein Verständnis des Museums als Kompensation zu kurz greift und erst die Abwendung von ihr zu zahlreichen Besonderheiten im Ausstellungskonzept führt.
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Vorwort

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Die vorliegende Fallstudie wurde im Winter 2013 an der Universität Würzburg als Magisterarbeit im Fach Europäische Ethnologie eingereicht und für ihre Publikation in der Reihe ‚Moderne – Kulturen – Relationen‘ umgearbeitet und erweitert.

Bei der Entstehung der Arbeit wurde ich von vielen Seiten durch Diskussionen, Anregungen oder Zuhören unterstützt und beraten, ebenso wie mir viele Menschen Türen geöffnet und mir Einblicke in ihre Arbeit gewährt haben. Für ihre Kooperation bei diesem Vorhaben danke ich herzlich dem Bachhaus Eisenach und dem Atelier Brückner, die mich auf diesem Ausflug mit offenen Armen empfangen haben und ihrerseits alles Nötige möglich machten. Für unschätzbare Kritik und Unterstützung sowie ebenfalls für das Öffnen der einen oder anderen Türe danke ich Prof. Dr. Dr. Gerhard Droesser, Prof. Dr. Guido Fackler, Judith Kestler, Sebastian Kestler-Joosten, Thomas Kühn, Ingo Günzler, Dr. Jörg Hansen, Felix Becker und Claudia Luxbacher.

Für unermüdliche persönliche Unterstützung einerseits und wertvolle Korrekturarbeiten andererseits danke ich Viviane Bogumil, Andreas Büttner, Eva Sahr und Konstantin Voigt. Für die Hilfe bei der Erstellung der Fotos und für seine unentwegte Motivation danke ich David Catalunya.

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