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Kinder- und Jugendliteraturforschung 2013/2014

Herausgegeben von Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers und Carola Pohlmann

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Edited By Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers and Carola Pohlmann

Die zwanzigste Folge des Jahrbuchs im Gedenkjahr 2014 bietet Beiträge zur deutschen und zur französischen Kinder- und Jugendliteratur des 1. Weltkriegs von Hans-Heino Ewers und Jana Mikota sowie in Übersetzung einen Auszug aus der wegweisenden Studie La guerre des enfants 1914-1918 des französischen Historikers Stéphane Audoin-Rouzeau. Mit Ramona Herz konnte eine Romanistin gewonnen werden, die eine Spezialistin für das Werk der Autorin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont ist. Den Forschungsbericht über die Pixi-Bücher haben zwei Buchwissenschaftlerinnen verfasst. Den Kreis der Beiträger schließen ein Germanist aus Irland mit einer Untersuchung zu den Märchen Wilhelm Matthießens, eine baskische Übersetzungswissenschaftlerin sowie eine Wiener und eine Moskauer Germanistin.
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Wege der Kinder- und Jugendliteratur vom Deutschen ins Baskische und umgekehrt

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← 142 | 143 →Naroa Zubillaga (Vitoria/Spanien)

Mit der Übersetzung von Werken der deutschen Kinder- und Jugendliteratur ins Baskische wird sich seit 2008 beschäftigt. Laut Etxaniz hat besonders die realistische deutsche Kinder- und Jugendliteratur, soweit übersetzt, bei der Modernisierung der baskischen Kinder- und Jugendliteratur eine wichtige Rolle gespielt (Etxaniz 1997, 306). Schon deshalb sind die hier unternommenen Übersetzungen ein besonders interessanter Forschungsgegenstand. Die übersetzungswissenschaftliche Forschergruppe TRALIMA/ITZULIK1 folgte deskriptiven Methoden; aus ihr ist eine Dissertation über baskische Übersetzungen deutscher Kinder- und Jugendliteratur hervorgegangen (Zubillaga 2013).

Spezialuntersuchungen zu diesem Gegenstand existierten bislang nicht. López Gaseni (2000) führte eine quantitative und qualitative Erhebung der ins Baskische übersetzten Kinder- und Jugendliteratur ungeachtet der jeweiligen Herkunftssprache durch. Gómez Zubia (2004) erstellte dagegen einen Spezialkatalog von Übersetzungen und Adaptationen der Märchen der Brüder Grimm ins Baskische. Beide Verzeichnisse bildeten den Ausgangpunkt für die Erstellung eines eigenen Katalogs, in dem neben den üblichen Angaben (Erscheinungsort und -jahr, Autoren- und Übersetzernamen), die Informationen über die Art der Übersetzung gegeben wurden. Es sollte ersichtlich werden, ob es sich um eine direkte oder eine indirekte Übersetzung handelte. Die Praxis indirekten Übersetzens ist im baskischen Literatursystem recht breit vertreten gewesen.

Demgegenüber ist die Zahl der aus dem Baskischen ins Deutsche übersetzen kinder- und jugendliterarischen Werke recht niedrig. Verzeichnet sind diese in dem von Manterola (2012) erstellten Katalog der aus dem Baskischen in andere Sprachen übersetzten Werke. Die ins Deutsche übersetzte baskische Kinder- und Jugendliteratur sollte der ins Baskische übersetzten...

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