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Aufhebung Hegels «Wissenschaft der Logik» in Marx’ «Das Kapital»

Teil 3- Wissenschaft der subjektiven Logik oder die Lehre vom Begriff – - Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion sowohl in seinem objektiven wert- als kapitalbegrifflichen Fortgang als auch in seiner wert- und kapitalbegrifflichen Widersp

Abbas Alidoust Azarbaijani

Im dritten Buch von Wissenschaft und im dritten Band von Das Kapital wird ein Thema nach der seit Hegel ein- und von Marx fortgeführten Entwicklungs- wie Wissenschaftstheorie als negativer Einheit von Forschungs- und Darstellungsweise verhandelt. Marx entlarvt den formalen Wert als kapitalsbegriffliche Darstellung der objektiven Sphären des Kapitals.
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Vorrede

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Wird von der Logik gesprochen, dann ist i. d. R. zugleich die Rede vom Denken und von dem, was das Denken ist, so steht die Geschichte der Philosophie unmittelbar im Zeugenstand. Jede philosophische Schule ist so positioniert, wie sie das Denken an sich in seiner Gestaltung auffasst und darstellt, sei es als auf sich selbst bezogene subjektive Auffassung, sei es auf sich als auf Äußeres bezogene fundierte Auffassung. Das Denken in seiner Reinheit als produktive fortwährend an sich subjektive Bestimmung wie Tätigkeit ist stets unverändert dem Menschen schlechthin inhärent. In seiner Gestaltung als Formbestimmung wie seine Verhältnisse zu sich wie zu seiner äußerlichen Umwelt, als Umgebung im Einklang mit seiner Natur, bildet das Terrain der Logik. Wie dies vonstatten geht, aufgefasst und dargelegt wird, vollfüllt auch das Thema der »Wissenschaft der Logik«, vor allem als die konkret-reale wie fundiert-gediegene als bewährte Entwicklung der Denkverhältnisse eingebettet in die realen Entwicklungsbedingungen des Menschen, deren jeweilige negative Einheit wie Identität als Allgemeines und als Totalität des Begriffs fingiert. Werden sie voneinander geschieden, dann werden sie sich entfremden. »Der Begriff« – als Formbestimmung des Denkens – als der Gegenstand von »Wissenschaft der subjektiven Logik« oder »die Lehre vom Begriff« ist die Subjektivität: »Der Begriff ist das in sich gegangene allgemeine Wesen einer Sache [als Denkens in seiner gediegenen Realität], ihre negative Einheit mit sich selbst; diese macht ihre Subjektivität aus«,1 die hier aber fundiert in ihren objektiven Momenten,...

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